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Karl Deisseroth erhält Berthold Leibinger Zukunftspreis

Der Neurowissenschaftler Karl Deisseroth, Professor an der Stanford University und Mitglied der Leopoldina, hat den Zukunftspreis der Berthold Leibinger Stiftung erhalten. Er wird damit für seine Arbeiten zur Entwicklung und Implementierung der Optogenetik ausgezeichnet. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wurde ihm am 21. September in Ditzingen überreicht.

Karl Deisseroth gilt als einer der Begründer der Optogenetik. Die Optogenetik kombiniert Genetik mit optischer Technologie. Dabei wird Licht genutzt, um das Verhalten von Zellen zu steuern, insbesondere zur Untersuchung von Nervenzellen. Diese Methode ermöglicht bisher ungeahnte Einblicke ins Gehirn.

Deisseroth studierte Biochemie in Harvard und erhielt im Jahr 1998 einen Ph.D. von der Stanford University sowie 2000 einen M.D. von der Stanford University Medical School. Seit 2004 forscht er in Stanford und ist seit 2012 D.H. Chen Professor für Bioengineering, Psychiatrie und Verhaltensforschung an der Stanford University. Seit 2014 ist er zudem Forscher am Howard Hughes Medical Institute in Maryland. Die Leopoldina wählte Karl Deisseroth 2014 in die Sektion Neurowissenschaften.

Mit dem internationalen Berthold Leibinger Zukunftspreis werden seit 2006 Forscherinnen und Forscher für Forschungsleistungen unter Anwendung oder zur Erzeugung von Laserlicht ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen.

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