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Marion Kiechle zur Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst ernannt

Die Gynäkologin Marion Kiechle, Direktorin der Universitäts-Frauenklinik der Technischen Universität München und Mitglied der Leopoldina, wurde vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zur Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst ernannt. Die Vereidigung der Kabinettsmitglieder fand am 21. März 2018 statt.

Marion Kiechle forscht auf den Gebieten der operativen und onkologischen Gynäkologie. Insbesondere untersucht sie erbliche Krebserkrankungen bei Frauen. Sie beschäftigt sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Tumorerkrankungen und führt individualisierte Brustkrebstherapien durch. Sie ist die erste Frau in Deutschland, die einen Gynäkologie‐Lehrstuhl innehat.

Kiechle studierte Humanmedizin an der Albert‐Ludwigs‐Universität Freiburg und wurde 1987 promoviert. Von 1990 bis 1995 war sie als wissenschaftliche Assistentin an der Universitäts‐Frauenklinik Freiburg tätig. 1995 habilitierte sie sich und arbeitete als Oberärztin der Universitäts‐Frauenklinik Kiel. Seit 2000 ist sie Professorin für Frauenheilkunde und Direktorin der Frauenklinik rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Leopoldina wählte Kiechle 2014 in die Sektion Gynäkologie und Pädiatrie.

Das bisherige bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst wurde im neuen Kabinett unter Ministerpräsident Markus Söder geteilt. Das neue Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst übernimmt alle Zuständigkeiten hinsichtlich Wissenschaft und Kultur sowie die Rundfunkaufsicht. Die übrigen Zuständigkeiten gehen an das künftige Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

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