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Mitglied im Fokus

Matthias Hentze zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt

Der Molekularbiologe Matthias W. Hentze, Direktor des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg und Leopoldina-Mitglied, ist zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt worden. Die feierliche Einführung fand Anfang Oktober in Boston (USA) statt.

Matthias W. Hentze forscht zum Zusammenhang von Genregulation und Stoffwechselvorgängen, insbesondere der Bedeutung und Funktion RNA-bindender Proteine. Er hat Steuerungsmechanismen der Protein-Biosynthese untersucht und sich mit Störungen der Genregulation bei genetischen Erkrankungen beschäftigt.

Matthias Hentze studierte Medizin in Münster und wurde dort 1984 promoviert. 1990 habilitierte er sich für Theoretische Medizin in Heidelberg. Seit 1989 ist er Arbeitsgruppenleiter und seit 1998 Senior Scientist am European Molecular Biology Laboratory (EMBL). Im Jahr 2005 wurde er zum Associate Director, 2013 zum Director des EMBL ernannt. Seit 2005 ist er außerplanmäßiger Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Leopoldina wählte Matthias Hentze 2006 in die Sektion Humangenetik und Molekulare Medizin.

Die American Academy of Arts and Sciences wurde 1780 gegründet und vereinigt führende Persönlichkeiten, um grundlegende gesellschaftliche Herausforderungen anzusprechen. Die Akademie zählt 4900 Mitglieder und 600 auswärtige Ehrenmitglieder.

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