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Prof. Dr.

Heymut Omran

Wahljahr: 2011
Sektion: Gynäkologie und Pädiatrie
Stadt: Münster
Land: Deutschland
CV Heymut Omran - deutsch (pdf)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Erbliche Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Infertilität, Wasserkopf

Heymut Omran ist Kinderarzt und arbeitet auf dem Gebiet der Erforschung seltener erblicherErkrankungen. Seine Forschungsarbeiten haben wesentlich dazu beigetragen, die Ursachen vonzystischen Nierenerkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, retinaler Degeneration,Infertilität und Hydrocephalus zu klären.

Seine Arbeitsgruppe konnte insbesondere zahlreiche genetische Defekte vonZiliopathien entschlüsseln sowie die Bedeutung motiler Zilien/Geißeln und unbeweglicherMonozilien für die Erkrankungsentstehung im Detail charakterisieren. Die Forschungsarbeiten von Heymut Omran haben wesentlich dazu beigetragen, die Ursachen von zystischenNierenerkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, retinaler Degeneration, Infertilität und Hydrocephalus zu klären.

Mittels molekulargenetischer und zellbiologischer Techniken charakterisierte Omran evolutionärkonservierte biologische Mechanismen wie die Festlegung der Links/Rechts‐Körperasymmetrie, die Hirnventrikelentwicklung und die mukoziliäre Reinigung der Atemwege. Die Forschungsarbeiten von Heymut Omran haben zur Entwicklung neuer diagnostischer Methoden geführt.

Werdegang

  • seit 2010 Professor für Kinder‐ und Jugendmedizin und allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinikum Münster
  • 2007 Adjunct Professor am Department of Pediatrics, University of North Carolina, USA
  • 2006 Apl. Professor für Pädiatrie, Universität Freiburg
  • 2002 Habilitation im Fach Kinderheilkunde
  • 2001 Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  • 1996‐2001 Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts‐Kinderklinik Freiburg
  • 1994‐1996 Arzt im Praktikum an der Universitäts‐Kinderklinik Freiburg
  • 1987‐1994 Studium der Humanmedizin an der Universität Freiburg und der University of Manchester, UK

Funktionen

  • seit 2016 Specialist Advisor, Human Genome Nomenclature Committee

Projekte

  • seit 2015 DFG‐Projekt „Molekulare Charakterisierung der Defekte des Zentraltubulus‐Komplexes der Zilien, die eine Primäre Ciläre Dyskinesie (PCD) verursachen“
  • seit 2015 DFG‐Projekt „Die Bedeutung der zytoplasmatischen Prä‐Assemblierung axonemaler Komponenten für die Primäre Ciliäre Dyskinesie“
  • 2008‐2016 DFG‐Projekt „NPHP‐related polycystic kidney disease in man and mice“
  • 2006‐2010 DFG‐Projekt „Molekulare Charakterisierung von äußeren Dyneinarm‐Defekten bei der Primären Ciliären Dyskinesie (PCD)“
  • 2004‐2012 DFG‐Projekt „Die Rolle von Nephrocystin‐3 bei der cilien‐vermittelten Signaltransduktion und der Determinierung der Links/Rechts‐Asymmetrie (B09)“
  • 2000‐2006 DFG‐Projekt „Genetische und molekulare Charakterisierung der Primären Ciliären Dyskinesie (PCD) verursacht durch DNAH5‐Mutationen“
  • 1998‐2004 DFG‐Projekt „Identifikation, molekulare Charakterisierung und Funktionsanalyse des Gens NPHP3 für adoleszente Nephronophthise sowie SLS1 für das Senior‐Loken Syndrom“

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2016 Care‐for‐Rare‐Science Award, Care‐for‐Rare‐Foundation
  • seit 2016 Mitglied der Nordrhein‐Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
  • 2015 Eva Luise Köhler‐Forschungspreis
  • seit 2011 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2007 Johannes Wenner‐Preis der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie
  • 2006 Manes‐Kartagener‐Preis
  • 2004 Frank Majewski‐Preis der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik
  • 2002 Friedrich Linneweh‐Preis der Deutschen Gesellschaft für Kinder‐ und Jugendmedizin
  • 2001 Award of the European Renal Association
  • 1999 Else Kröner‐Fresenius‐Preis
  • 1993‐1994 Stipendium des Landes Baden‐Württemberg für die University of Massachusetts, USA
  • 1988 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

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