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Prof. Dr.

Hannelore Daniel

Wahljahr: 2003
Sektion: Physiologie und Pharmakologie/Toxikologie
Stadt: Freising-Weihenstephan
Land: Deutschland
CV Hannelore Daniel - Deutsch (pdf)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Ernährungsforschung, Lebensmittelforschung, Biochemie der Ernährung, Molekularbiologie, Zellbiologie, Zellmembrantransportproteine

Hannelore Daniel ist eine deutsche Ernährungswissenschaftlerin. Sie arbeitet im Bereich der Biochemie und Physiologie der Ernährung des Menschen mit den Schwerpunkten Molekular- und Zellbiologie von Nährstoff- und Fremdstofftransportproteinen der Zellmembran.

Mit einem breiten Spektrum von molekularen und zellbiologischen Methoden untersucht sie bestimmte Transportproteine in der Zellmembran. Deren Rolle bei der Aufnahme von Nährstoffen und Pharmaka stehen ebenso im Fokus wie die Auswirkung von Nährstoffen auf ihre Genexpression, Proteinsynthese und Stoffwechsel-Eigenschaften. Dazu nutzt Hannelore Daniel die Breite der Biologie und betrachtet die Gen- und Proteinfunktionen in Bakterien, Hefen, Wirbellosen, Säugern und Menschen.

Zudem forscht sie zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Nahrungsmittelinhaltsstoffen, zum Beispiel in Novel und Functional Foods. Über viele Jahre hat sie neue Entwicklungen der Biochemie, Zellbiologie und Physiologie in ihr Arbeitsgebiet eingeführt und ihrer Arbeitsgruppe eine führende Stellung bei der Erforschung von protonen-abhängigen Nährstofftransportern und von Gen-Nährstoff-Interaktionen vermittelt.

Werdegang

  • seit 1998 Professorin für Ernährungsphysiologie an der Technischen Universität München und Direktorin des Zentralinstituts für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) am Wissenschaftszentrum Weihenstephan
  • 1992 - 1998 Professorin für Biochemie der Ernährung an der Justus von Liebig-Universität Gießen
  • 1989 - 1992 Wissenschaftliche Mitarbeit an der School of Medicine der University of Pittsburgh,USA
  • 1989  Habilitation für Physiologie und Biochemie der Ernährung an der Universität Gießen
  • 1983  Forschungsaufenthalt an der University of Glasgow, UK
  • 1982  Promotion in Biochemie der Ernährung an der Universität Gießen
  • 1978  Diplom an der Universität Gießen
  • 1972 - 1977 Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften an der Universität Gießen

Funktionen

  • 2015  Mitglied des Kuratoriums Humanernährung des Berufsverbandes Oecotrophologie
  • 2009  Berufung in den Bioökonomierat (BÖR) der Bundesregierung
  • 2006 - 2013  Mitglied der Expertengruppe “Improve health, well-being and longevity” der European Technology Platform “Food for Life”
  • seit 2004  Fachkollegiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Fach Ernährungswissenschaften
  • seit 2003 Mitglied des Aufsichtsrates des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung Braunschweig
  • 1992-2006 Mitglied der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Beurteilung der Unbedenklichkeit von Lebensmitteln
  • seit 1992 Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Projekte

  • 2011 - 2015  Vorsitzende des wissenschaftlichen Beratergremiums der EU Joint Program Initiative “A healthy diet for a healthy life”
  • seit 2009  DFG-Projekt  “Intestinal glucose and peptide transporters: their role in sensing and hormone secretion and their adaptation in obesity and  diabetic states”
  • seit 2008  Beteiligung am GRK 1482 „Mittlerfunktion des Darmes zwischen luminalen Faktoren und Signalen des Wirtes“
  • 2007 - 2010 DFG-Projekt “Amino acid homeostasis in mice lacking the peptide transporter PEPT1”

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2010  Konrad-Lang-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin
  • seit 2003 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2003  Auszeichnung „Pro meritis scientiae et litterarum“ des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst
  • 1997  Henneberg-Lehmann-Preis der Universität Göttingen
  • 1989  Franz Vogt-Preis der Universität Gießen
  • 1988  Preis der Herbert-Quandt-Stiftung

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