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Prof. Dr.

Christian Rosenmund

Wahljahr: 2019
Sektion: Physiologie und Pharmakologie/Toxikologie
Stadt: Berlin
Land: Deutschland
CV Christian Rosenmund - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Neurobiologie, Molekulare Physiologie von Synapsen

Christian Rosenmund ist ein deutscher Pharmazeut und Physiologe. Er beschäftigt sich intensiv mit der Arbeit der Synapsen des Nervensystems. Deren funktionelle Eigenschaften im Gehirn können dramatisch variieren. Außerdem können sie schnellen und langanhaltenden Änderungen unterliegen. Dies hat wiederum einen Effekt auf die Informationsverarbeitung im Gehirn: Wie wir lernen und vergessen, wie wir denken und fühlen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und handeln.

Im Labor erforscht Christian Rosenmund die Grundlagen der synaptischen Übertragung und fokussiert sich dabei auf die Ausschüttung von Neurotransmittern. Hier interessieren ihn insbesondere die molekularen Mechanismen, welche diesem Prozess in zentralen Synapsen zu Grunde liegen.

Die Aufklärung der Mechanismen der synaptischen Übertragung und deren Regulation ist für ihn entscheidend, um Funktion und auch Fehlfunktion des Gehirns verstehen zu können. Ziel seiner Forschungen ist es, die einzelnen Schritte und Bewegungsabläufe eines Vesikelzyklus zu entschlüsseln und zu quantifizieren. Solche Vesikel sind mit Transmittern gefüllt, die die Übertragung von Reizen sichern. Mit Hilfe seiner Experimente und Forschungen soll deutlich werden, welche präsynaptischen Proteine, Proteindomänen und einzelne Residuen diese Schritte steuern.

Werdegang

  • seit 2009 Professor (W3) für Neurobiologie, Exzellenzcluster NeuroCure, Institut für Neurophysiologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • 2002-2010 Assoziierter und Ordentlicher Professor (2009 - 2010), gemeinsame Berufung mit der Abteilung Molekulare und Humane Genetik und Abteilung für Neurowissenschaften, Baylor College of Medicine, Houston, USA
  • 1999-2003 Hochschullehrer für Physiologie, Georg-August-Universität Göttingen
  • 1998-2003 Studienleiter und Heisenberg-Stipendiat, Abteilung für Membrane Biophysik, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
  • 1999 Habilitation in Physiologie, Georg-August-Universität Göttingen
  • 1995-1997 Helmholtz-Stipendiat, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
  • 1993-1995 Howard Hughes Fellow, Salk Institute for Biological Studies, La Jolla, USA
  • 1989-1993 Promotion in Physiologie, Oregon Health & Science University, Portland, USA
  • 1984-1989 Studium und Staatsexamen in Pharmazie, Goethe-Universität Frankfurt

Funktionen

  • seit 2015 Wissenschaftlicher Fachbeirat, Abteilung für Biomedizin, Universität Basel, Schweiz
  • 2012-2015 Sprecher, Excellenzcluster NeuroCure, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • seit 2014 Kuratorium der Schram Stiftung, Essen
  • 2013 2018 Assoziierter Herausgeber Journal of Neuroscience
  • 2012-2018 Reviewing Editor eLife

Projekte

  • 2012-2018 Koordinator SFB 665 „Developmental Disturbances in the Nervous System”
  • 2014-2018 Sprecher des Berlin Institute of Health Sonderforschungsbereich, Research Grant „Congenital Diseases”
  • 2010-2015 Europäischer Forschungsrat (ERC), Advanced Grant

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2019 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2007-2010 Human-Frontier-Science-Program-Preis (RGP35/2007)
  • 2004-2010  National Institute of Health (NIH) Research Project Grant Program (R01) Research grants NS051262 and NS050655

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