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Prof. Dr.

Christoph Reiners

Wahljahr: 2000
Sektion: Radiologie
Stadt: Würzburg
Land: Deutschland
CV Christoph Reiners - Deutsch (pdf)

Forschung

Christoph Reiners arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Gebiete der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen und ist für seine wissenschaftlichen Beiträge zum Schilddrüsenkarzinom (hier speziell auch des strahleninduzierten kindlichen Schilddrüsenkarzinoms) international bekannt. In enger Zusammenarbeit mit Kollegen aus Weißrussland konnte er zeigen, dass die Prognose auch fortgeschrittener Fälle des kindlichen Schilddrüsenkarzinoms unter Anwendung eines differenzierten Therapieschemas ausgezeichnet ist.

Christoph Reiners’ research is focused since many years to diagnostics and therapy of thyroid diseases. He is internationally well-known for his contribution to thyroid cancer (e. g. radiation induced thyroid cancer in children). In close cooperation with colleagues from Belarus, he could show that prognosis of even advanced cases of childhood cancer is excellent if a differentiated treatment strategy is used.

Werdegang

  • seit 2011 Hauptamtlicher Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg
  • 1994-2010 Professor (C4) für Nuklearmedizin und Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Würzburg
  • 1987-1993 C3-Professor und ab 1989 C4-Professor für Nuklearmedizin an der Universität Gesamthochschule Essen
  • 1983 Habilitation an der Universität Würzburg im Fach Nuklearmedizin
  • 1974 Promotion
  • 1965-1971 Studium der Medizin an den Universitäten Bonn, Wien, Kiel und Würzburg

Projekte

  • seit 1992 Organisation wissenschaftlicher und humanitärer Projekte zur Therapie und Nachsorge von Kindern und Jugendlichen  aus Weißrussland, die nach Tschernobyl an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind

Funktionen

  • seit 2011 Mitglied der Krisenstab-SSK beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • seit 2011 Mitglied der Schutzkommission beim Bundesministerium des Inneren
  • seit 2010 Mitglied der Krisenstab-SSK
  • 2009-2011 Vorsitzender der Bayerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin
  • seit 2005 Vorsitzender des Beirats der Hanns-Langendorff-Sitftung, Freiburg
  • seit 2004 Koordinator des nationalen Kollaborationszentrums im Rahmen des Netzwerkes der WHO für Radiation Emergency Medical Preparedness and Assistance (REMPAN)
  • 2003 Mitglied einer Radiation Emergency Arbeitsgruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA
  • 2000-2001 Mitglied des Medizinausschusses der EU Expertengruppe nach Artikel 31 EURATOM
  • 1996-1998 Vorsitzender der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • 1993-2004 Mitglied des Medizinausschusses der Strahlenschutzkommission
  • 1990-1996 Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte
  • 1989-1995 Vorsitzender der Aufbereitungskommission B12 beim Institut für Arzneimittel des Bundesgesundheitsamtes

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2010 Light of Life Honorary Award, Memorial Sloan Kettering Cancer Institute, New York, USA
  • 2010 Dr. Takashi Nagai Peace Memorial Price, Nagasaki, Japan
  • 2010 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz
  • 2010 Georg-von-Hevesy-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin
  • 2003 Ehrendoktorwürde der Universität Minsk, Belarus
  • 2000 Francisca-Skorini-Medaille, Republik Belarus
  • 1996 Deutsches Bundesverdienstkreuz
  • 1989 Ehrenmitglied der Österreichischen Vereinigung für Medizinischen Strahlenschutz
  • 1983 Johann-Georg-Zimmermann-Krebsforschungspreis, Hannover

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