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Prof. Dr.

Dieter Enders

Wahljahr: 2007
Sektion: Chemie
Stadt: Aachen
Land: Deutschland
Mitglied im Fokus vom 24. Oktober 2014
CV Dieter Enders - Deutsch (pdf)
CV Dieter Enders - English (pdf)

Forschung

Der Schwerpunkt der Arbeiten von Dieter Enders ist die Entwicklung von selektiven neuen Methoden der Asymmetrischen Synthese und deren Anwendung in der Natur- und Wirkstoff-Synthese. Unter Verwendung von metallierten chiralen Hydrazonen, α-Aminonitrilen, Lactamen und Sulfonaten werden, z. B. Pheromone, Riechstoffe, Alkaloide, Polyketide, Makrolide, Sphingolipide und Kohlenhydrate mit hoher Diastereo- und Enantioselektivität synthetisiert. Ein weiteres Gebiet ist die asymmetrische Übergangsmetall-Katalyse mit Ferrocen- und Carben-Liganden. In jüngster Zeit steht die Entwicklung neuer organo-katalytischer Verfahren im Vordergrund, wobei kleine organische Moleküle unter Metall-freien Bedingungen als Katalysatoren zum Einsatz kommen, wie z. B. die Aminosäure Prolin und N-heterocyclische Carbene. Ein besonderes Interesse gilt hierbei asymmetrischen organokatalytischen Dominoreaktionen.

Werdegang

  • seit 1985 Professor und Direktor am Institut für Organische Chemie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen
  • 1980-1985 Professor für Organische Chemie an der Universität Bonn
  • 1979-1980 Privatdozent, Gießen
  • 1979 Habilitation für das Fach Organische Chemie an der Universität Gießen
  • 1974-1975 Postdoc, Harvard University, USA
  • 1974 Promotion
  • 1972 Diplom, Gießen

Funktionen

  • 2008-2014 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1998-2001 Sprecher des Transferbereichs 11 (DFG) „Stereoselektive Wirkstoffsynthese”
  • 1994-2005 Sprecher des Sonderforschungsbereich 380 (DFG) „Asymmetrische Synthesen mit chemischen und biologischen Methoden” (RWTH Aachen, Forschungszentrum Jülich, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universität Bonn)
  • Synthesis, Editor for Reviews
  • Tetrahedron: Asymmetry, Advisory Board
  • Targets in Heterocyclic Systems, Italian Chemical Society, Advisory Board
  • Letters in Organic Chemistry, Advisory Board
  • Topics in Heterocyclic Chemistry, Advisory Board

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2014 Ryoji Noyori Prize der Society of Synthetic Organic Chemistry, Japan (SSOCJ)
  • 2013 Karl Ziegler-Vorlesung, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim
  • 2012 ERC Advanced Grant
  • 2012 Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
  • 2010 Robert Robinson Award, Royal Society of Chemistry
  • 2008 Arthur C. Cope Scholar Award, American Chemical Society
  • 2007 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2002 Emil-Fischer-Medaille der GDCh
  • 2000 Max-Planck-Forschungspreis für Chemie
  • 1995 Yamada-Preis, Japan
  • 1993 Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1979-1980 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1979-1984 Dozenten-Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie
  • 1978 Preis der Justus Liebig-Universität Gießen
  • 1977-1979 Habilitations-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1975-1977 Liebig-Stipendiat des Verbandes der Chemischen Industrie
  • 1974 Preis der besten Dissertation (Justus Liebig-Universität Gießen)
  • 1972-1975 Studienstiftung des Deutschen Volkes

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