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Prof. Dr.

Elmar W. Weiler

Wahljahr: 2002
Sektion: Organismische und Evolutionäre Biologie
Stadt: Bochum
Land: Deutschland
CV Elmar W. Weiler - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Pflanzenentwicklung, Hormonelle Steuerung, Signalstoffbiosynthese und -regulation

Elmar Wilhelm Weiler ist Pflanzenphysiologe. Er hat die pflanzliche Wachstumsregulation erforscht und führte den Immunoassay in die Pflanzenwissenschaften ein, der zu neuen Durchbrüchen in der Analyse von pflanzlichen Hormonen führte. Als Rektor der Ruhr-Universität Bochum beschäftigte er sich mit Exzellenzforschung und Hochschulpolitik.

Elmar W. Weiler hat erforscht, wie Pflanzen wachsen und welche Mechanismen dabei zum Tragen kommen. In weiteren Arbeiten hat sich Elmar W. Weiler mit Signalen und Signalwandlungen bei höheren Pflanzen beschäftigt. Er hat die Funktion von Signalstoffen (Octadecanoide) untersucht, die Pflanzen bei einer Bedrohung an der Zellgrenze (mechanische Belastung, Verwundung) freisetzen und die Reaktionen auslösen. Außerdem hat er das Pflanzenhormon Auxin erforscht, welches das Pflanzenwachstum steuert.

Mit der Einführung von Immunassays hat er die Pflanzenanalytik weiter vorangebracht. Immunassays werden für die Bestimmung einer Vielzahl von Stoffen verwendet. Mit ihnen können auch genetisch veränderte Organismen oder Allergene nachgewiesen werden. Er hat den ersten pflanzlichen Membranrezeptor (FC-Rezeptor) erforscht und die pflanzliche Mechanotransduktion.

Elmar W. Weiler ist einer der Autoren des „Lehrbuchs der Botanik für Hochschulen“. In seiner Zeit als Rektor der Ruhr-Universität Bochum initiierte er Exzellenzinitiativen und war maßgeblich an der Gründung der Universitätsallianz Ruhr beteiligt.

Werdegang

  • 2006-2015 Rektor der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
  • 2003-2006 Prorektor für Planung, Struktur und Finanzen, RUB
  • 1998-2006 Professor für Pflanzenphysiologie, Lehrstuhlinhaber, RUB
  • 1985-1998 Professor für Pflanzenphysiologie an der Universität Osnabrück
  • 1983-1985 Privatdozent und Akademischer Rat am Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie, RUB
  • 1982 Habilitation in Botanik an der RUB
  • 1977-1982 Wissenschaftlicher Assistent an der RUB
  • 1977 Promotion in Biologie an der RUB
  • 1975-1977 Wissenschaftlicher Assistent an der RUB
  • 1974 Erstes Staatsexamen in Biologie, RUB
  • 1970-1977 Studium der Biologie und Chemie an der RUB

Funktionen

  • 2000-2006 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1993-1995 Dekan der Fakultät der Biologie der RUB
  • 1991-2003 Direktor des Zentralen Isotopenlaboratoriums der RUB
  • Mitglied im Hochschulrat der Universität Osnabrück, Vorsitzender seit 2019

Projekte

  • 1990-2000 Sprecher des Graduiertenkollegs „Biogenese und Mechanismen komplexer Zellfunktionen“
  • 1998-2001 Sprecher des SFB 480 „Molekulare Biologie komplexer Leistungen von botanischen Systemen“

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2010 Träger der Fiege-Bierkutschermütze für besonderes Engagement für das Ruhrgebiet
  • 2010 Ehrendoktorwürde der Universität Tours, Frankreich
  • 2009 „Rektors des Jahres“ des Deutschen Hochschulverbands
  • seit 2002 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1997 Carus-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 1995 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG
  • 1989 Grüne Rosette der Europäischen Wissenschaft
  • 1989 Förderpreis für die Europäische Wissenschaft der Körber-Stiftung
  • 1983 Tate and Lyle Award der Phytochemical Society of Europe

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