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Prof. Dr.

Frank Scherbaum

Wahljahr: 2005
Sektion: Geowissenschaften
Stadt: Potsdam
Land: Deutschland
CV FRank Scherbaum - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Geophysik, Seismologie, Erdbebengefährdungsanalyse

Frank Scherbaum ist ein deutscher Geowissenschaftler. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegen im Bereich der Erdbebengefährdungsanalyse, der digitalen Signalverarbeitung sowie der Arrayseismologie.

Letztere wird in seiner Arbeitsgruppe sowohl für Strukturerkundungen (von der Kern‐Mantel‐ Grenze bis hin zu Untersuchungen des lokalen geologischen Untergrundes) als auch für Untersuchungen des Erdbebenbruchvorgangs (z. B. im Rahmen der Erdbebenüberwachung) eingesetzt und weiterentwickelt. Sein Hauptinteresse im Zusammenhang mit der Erdbebengefährdungsanalyse liegt auf der Modellierung der seismischen Gefährdung in Gebieten niedriger seismischer Aktivität.

Neben seismischen Gefährdungsanalysen beschäftigt sich der Geophysiker auch mit computerbasierter Musikethnologie. Ein Schwerpunkt bildet hier die georgische Vokalmusik. Dabei geht es Frank Scherbaum um die Entwicklung körperschallbasierter Aufzeichnungs‐ und Analyseverfahren sowie der Entwicklung und Anwendung von Methoden des maschinellen Lernens auf die harmonische Analyse und Visualisierung mehrstimmiger Vokalmusik.

Werdegang

  • seit 1997 C4‐Professor für Geophysik, Institut für Erd‐ und Umweltwissenschaften, Universität Potsdam
  • 1989‐1997 Professor für Angewandte Geologie, Freie Universität Berlin
  • 1982‐1987 Professor für Geophysik, Ludwig‐Maximilians‐Universität München
  • 1988‐1989 Visiting Scientist, National Research Center for Disaster Prevention in Tsukuba, Japan
  • 1986‐1988 Research Associate, CIRES, University of Colorado at Boulder, USA
  • 1984‐1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Stuttgart
  • 1983‐1984 Research Associate, CIRES, University of Colorado at Boulder, USA
  • 1980‐1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Stuttgart
  • 1980‐1986 Habilitation in Geophysik, Universität Stuttgart
  • 1977‐1980 Promotion, Universität Stuttgart
  • 1976‐1977 Mobil Oil AG, Celle
  • 1971‐1977 Studium der Physik und Geologie, Universität Tübingen

Funktionen

  • 2002‐2008 Geokommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • seit 2009 Mitglied des DFG‐Fachkollegiums 315 „Geophysik und Geodäsie“
  • seit 2009 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ
  • 2003 Mitglied des Board of Directors der Seismological Society of America
  • 2002‐2004 Mitglied der Arbeitsgruppe Seismologie der Reaktor‐Sicherheitskommission (RSK)
  • seit 2001 Mitglied des Board of Directors des Center for nonlinear dynamics, Universität Potsdam
  • seit 1995 Mitglied des Steering committee instrument pool des GFZ
  • 1991‐2000 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Erdbebeningenieurwesen und Baudynamik
  • Mitglied wissenschaftlicher Beiräte der Europäischen Union, DFG, Humboldt‐Stiftung, Bundesumweltministerium und Landesumweltministerien von Bayern, Hessen, Rheinland‐Pfalz, Baden‐Württemberg; Swiss Nuclear Safety Commission; NEID Tsukuba, Japan

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • seit 2005 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1992 German Austrian University Software Award
  • 1986 Heisenberg‐Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1983 CIRES Visiting Scholar Award
  • 1982 Max Kade Scholarship

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