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Prof. Dr.

Herbert Fischer

Wahljahr: 2000
Sektion: Geowissenschaften
Stadt: Gräfelfing
Land: Deutschland
CV Herbert Fischer - PDF (Deutsch)
CV Herbert Fischer - PDF (English)

Forschung

Herbert Fischer wurde 1986 zum Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) am Forschungszentrum Karlsruhe und gleichzeitig zum Professor an der Universität Karlsruhe berufen. Er ist Autor von mehr als 130 rezensierten wissenschaftlichen Publikationen auf dem Gebiet der Physik und Chemie der Atmosphäre, insbesondere hat er wesentlich zur Fernerkundung atmosphärischer Parameter und zur Erforschung des Ozonabbaus beigetragen. Zuletzt hat sich sein Forschungsinteresse auf die dynamischen und chemischen Vorgänge in der Oberen Troposphäre und Unteren Stratosphäre konzentriert. Herbert Fischer hat das einmalige MIPAS-Experiment entwickelt, das in den Jahren 2002 bis 2012 vom Satelliten ENVISAT aus globale Verteilungen von mehr als 30 klima- und umweltrelevanten Spurengasen erfasst hat.

Im Juli 2012 wurde H. Fischer als erstem Deutschen die William-Nordberg-Medaille vom Internationalen Committee on Space Research (COSPAR) für seine außergewöhnlichen Leistungen in der Atmosphärenforschung verliehen.

Werdegang

  • 2009 Emeritierung
  • 1993 Ruf auf die Stelle eines C4-Professors der TU Berlin in Verbindung mit der Position eines Direktors des Instituts für Weltraumsensorik der DLR
  • 1986-2009 Ausbau des IMK bezüglich ”Spurenstoffe in der Stratosphäre” und ”Fernerkundung atmosphärischer Parameter”; Arbeitsgebiete: Austauschprozesse zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre, Ausbreitung von atmosphärischen Spurenstoffen, Bedeutung der Tropopausenregion, Stratosphärisches Ozon
  • 1986 Bestellung zum Professor an der Universität Karlsruhe
  • 1986 Berufung zum Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Kernforschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe (C4)
  • 1986 Habilitation an der Ludwig-Maximilans-Universität München (LMU) im Fach Meteorologie
  • 1974 Promotion an der LMU (Dr. rer. nat., Fakultät für Physik)
  • 1969-1986 Wissenschaftlicher Angestellter am Meteorologischen Institut der LMU
  • 1961-1969 Studium der Physik an der LMU, Diplomprüfung im Februar 1969

Funktionen

(Auswahl)

  • seit 2010 Vorsitzender der Abteilung Umweltphysik der Europäischen Physikalischen Gesellschaft (EPS)
  • seit 2009 Vorsitzender des Vorstands der Reinhard-Süring-Stiftung
  • 2006-2010 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft
  • 2002-2007 Sprecher des Forschungsprogramms ATMO der Helmholtz-Gemeinschaft
  • 2000-2007 Sprecher des Forschungsprogramms „Atmosphäre und Klima“ der Helmholtz Gemeinschaft (HGF)
  • 2000-2004 Präsident der Internationalen Strahlungskommission (IRC) der International Association of Meteorology and Atmospheric Sciences (IAMAS)
  • 1999-2000 Vorsitzender des Wissenschaftlich –Technischen Rates des Forschungszentrums Karlsruhe
  • 1994-1998 Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Fernerkundung der Atmosphäre und des Klimasystems“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1991-1997 Vorsitzender des Beratungskomitees für Globale Anwendungen (Erdbeobachtung) des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR)
  • 1988-2007 Berater der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) in verschiedenen Komitees, insbesondere auf dem Gebiet Erdbeobachtung
  • 1988-1998 Mitglied der Senatskommission für Atmosphärische Wissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1976-1984 Ko-Experimentator des LIMS-Instruments der NASA auf dem amerikanischen NIMBUS-7 Satelliten

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

(Auswahl)

  • 2013 Johannes-Georgi-Preis der GeoUnion als Würdigung für jahrzehntelange Verdienste in der Atmosphärenforschung
  • 2012 William-Nordberg-Medaille des International Committee on Space Research (COSPAR) für herausragende Leistungen in der Atmosphärenforschung
  • Seit 2005 Ehrenmitglied der Internationalen Strahlungskommission (IRC) der International Association of Meteorology and Atmospheric Sciences (IAMAS)

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