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Prof. Dr.

Wolfgang Schneider

Wahljahr: 2002
Sektion: Psychologie und Kognitionswissenschaften
Stadt: Würzburg
Land: Deutschland
CV Wolfgang Schneider - Deutsch (PDF)

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Pädagogische Psychologie, pädagogisch-psychologische Diagnostik und Entwicklungspsychologie, Lese- und Rechtschreib-Vorgänge, Gedächtnisentwicklung, Hochbegabung, kognitive Entwicklung

Wolfgang Schneider ist ein deutscher Psychologe und Professor für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie. Zu seinen Fachgebieten gehören die Lese- und Rechtschreibforschung, Lese- und Lernforschung, Medienpsychologie, Einfluss des Fernsehens auf die Entwicklung von Sprach- und Lesekompetenz, Gedächtnis und Metakognitionsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen.

Wolfgang Schneider hat sich maßgeblich mit der Prävention von Lese- und Rechtschreibschwäche befasst. Zudem gehört die Abgrenzung von Legasthenie zur allgemeinen Lese-Rechtschreibschwäche zu seinen Forschungsgebieten. In seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen beschäftigt er sich unter anderem mit Entwicklungspsychologie, Lernschwierigkeiten und der Entwicklung mathematischer Kompetenzen. Allgemeine Lehrschwerpunkte sind die Psychologie des Lernens sowie die Unterrichtsforschung.

Professor Schneider ist zudem als Direktor der Begabungspsychologischen Beratungsstelle der Universität Würzburg seit deren Einrichtung im Jahr 2005 aktiv.

Neben seinen akademischen Forschungen beschäftigt sich Wolfgang Schneider auch mit der Entwicklung von vorschulischen Präventionsprogrammen. Diese fanden in der Praxis eine weite Verbreitung. Auch hat er maßgebliche pädagogisch-psychologische Testverfahren für den Schulbereich erstellt.

Werdegang

  • seit 2016 Senior Professor, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1991-2016 Professor für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1988 Habilitation, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1982-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München
  • 1981-1982 Forschungsaufenthalt Stanford University, Kalifornien, USA
  • 1979 Promotion, Universität Heidelberg
  • 1975-1981 Wissenschaftlicher Assistent, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg
  • 1975 Diplom in Psychologie
  • 1969-1975 Studium Psychologie, Philosophie und Theologie, Wuppertal und Heidelberg

Funktionen

  • 2010-2014 Präsident der International Society for the Study of Behavioural Development (ISSBD)
  • 2008-2013 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • 2007-2010 Mitglied des Nationalen Konsortiums und „International Expert Group (Reading)“ der OECD-PISA-Studie
  • 2009-2011 Dekan der Philosophischen Fakultät II, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2004-2009 Vizepräsident Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2002-2004 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGP)
  • 1998-2001 Mitglied des Nationalen Konsortiums und „International Expert Group (Reading)“ der OECD-PISA-Studie
  • 1998-2000 Senatsmitglied Philosophische Fakultät III, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1996-1998 Dekan der Philosophischen Fakultät III, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1991 Gründungsbeauftragter für das Fach Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Erfurt/Mühlhausen

Projekte

  • 2015 Münchener Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK) „Entwicklung der Intelligenz und des logischen Denkvermögens“
  • 2013 Münchener Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK) „Entwicklung der Schriftsprachkompetenz Tätigkeit in/an“

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 2018 Bene Merenti Medaille in Gold, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2012 Franz-Emanuel-Weinert Preis, Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGP)
  • seit 2002 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

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