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Arbeitsgruppe

Zukunft der Arbeit nach Corona

Wie kann die Arbeitswelt von morgen angesichts grundsätzlicher Veränderungen durch Digitalisierung, Entgrenzung und Globalisierung zum Wohle aller gestaltet werden? Als zentrales Element gesellschaftlichen Lebens bildet Arbeit vielfältige Trends, Konfliktlinien und Herausforderungen ab und eröffnet Möglichkeiten für eine umfassende und kohärente Gestaltung unterschiedlicher Gesellschaftsbereiche. Ausgehend von dem tiefen Einschnitt, den die Coronavirus-Pandemie darstellt, beleuchtet die Arbeitsgruppe des Ständigen Ausschusses bestehende Entwicklungen in der Organisation von Arbeit, im Geschlechter- und Generationenverhältnis sowie in Bezug auf Mobilitätsmuster und Wohnformen.

In Unternehmen, auf Regierungsebene und in der Zivilgesellschaft hat die Pandemie alte Gewissheiten in Frage gestellt. Damit eröffnet sich ein historisch einzigartiger Spielraum für die Neugestaltung von Erwerbsarbeit, Sorgearbeit und anderen Formen von Arbeit. Die Arbeitsgruppe kann dabei auf den Diskussionen bisheriger Projekte und Kommissionen zur Zukunft der Arbeit aufbauen.

Das Ziel ist, innovative Gestaltungswege und konkrete Handlungsoptionen herauszuarbeiten. Als Maßgabe dienen die Begriffe des Gemeinwohls und der Utopie. Beiden Begriffen liegen häufig Vorstellungen von zukünftigen Arbeitswelten zugrunde, die explizit aufgegriffen werden. Zudem weitet der Vergleich mit Entwicklungen in anderen Weltregionen die Perspektive. Mit ihrer abschließenden Stellungnahme, aber auch mit Veranstaltungen und anderen kreativen Formaten wird die Arbeitsgruppe den Dialog mit Akteurinnen und Akteuren in Öffentlichkeit und Politik suchen.

Die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeit nach Corona“ wurde von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Verbindung mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eingesetzt. Die Federführung liegt bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Beteiligte Institutionen

  • acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) (federführend)

Sprecherin der Arbeitsgruppe

Mitglieder der Arbeitsgruppe

  • Prof. Dr. Axel Börsch-Supan ML, Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München
  • Prof. Dr. Andreas Eckert, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Ute Frevert ML, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  • Prof. Dr. Detlev Ganten ML, Stiftung Charité, Berlin
  • Prof. Dr. Lisa Herzog, Fakultät für Philosophie, Universität Groningen (Niederlande)
  • Prof. Dr. Gesche Joost, Institut für Produkt- und Prozessgestaltung, Universität der Künste Berlin
  • Prof. Dr. Jürgen Kocka ML, Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam
  • Prof. Dr. Martin Krzywdzinski, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
  • Regine Leibinger, Architekturbüro Barkow Leibinger, Berlin
  • Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), Berlin
  • Prof. Dr. Jutta Mata, Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie, Universität Mannheim
  • Prof. Dr. Steffen Mau, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Maximilian Mayer, Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS), Universität Bonn
  • Dr. Andreas Mergenthaler, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden
  • Prof. Dr. Timo Meynhardt, Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung, Handelshochschule Leipzig
  • Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Habitat Unit, Technische Universität Berlin
  • Prof. Dr. Dieter Spath, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart
  • Katrin Voermanek (Gast), Lehrbeauftragte zur Rolle der Sprache in der Architektur, Berlin
  • Dr. Amelie Wiedemann, Dearemployee GmbH, Berlin
  • Prof. Dr. Katharina Wrohlich, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

Wissenschaftlicher Koordinator

  • Moritz Neugebauer, BBAW

ML = Mitglied der Leopoldina

KONTAKT

Leopoldina

Dr. Stefanie Westermann

Referentin der Abteilung Wissenschaft - Politik - Gesellschaft

Tel. 0345 47 239 - 871
Fax 0345 47 239 - 839
E-Mail stefanie.westermann @leopoldina.org