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Nachricht |Donnerstag, 28. Februar 2019

Selbstverständnis der Göttinger Akademiemitglieder im Nationalsozialismus

Selbstverständnis der Göttinger Akademiemitglieder im Nationalsozialismus

Aula der Georg-August-Universität Göttingen (©Daniel Schwen/Wikimedia Commons)

Wie hat sich der Aushandlungsprozess zwischen wissenschaftlichen Ansprüchen und politischer Parteinahme in der akademischen Elite Göttingens während der NS-Zeit gestaltet? Dieser Frage geht Dr. Désirée Schauz in ihrem Vortrag „Wissenschaft und Politik. Zum Selbstverständnis der Göttinger Akademiemitglieder im Nationalsozialismus“ nach. Stattfinden wird die Veranstaltung am Dienstag, 5. März 2019 im Rahmen des Wissenschaftshistorischen Seminars des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung in Halle (Saale).

Désirée Schauz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. In dem Vortrag wird sie unter anderem aufzeigen, dass die Konfliktlinien innerhalb der Akademie quer durch das Lager der Anhänger des nationalsozialistischen Regimes verliefen.

Die deutschen Akademien wurden vergleichsweise spät, erst ab 1937, von der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik erfasst. Ihre ordentlichen Mitglieder, in der überwiegenden Zahl Professoren, hatten sich bis dahin allerdings schon jeder auf seine Weise an den deutschen Universitäten politisch positioniert. Da die Göttinger Gelehrtengesellschaft traditionell aufs Engste mit der örtlichen Hochschule Georgia Augusta verbunden war, wirkten sich die universitären Konflikte auch auf die Arbeit und das Miteinander innerhalb der Akademie aus.

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