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Nachricht | Donnerstag, 2. Mai 2019

Zukunftserwartungen an die Lebenswissenschaften 1950-1980

Ein Vortrag im Wissenschaftshistorischen Seminar von Prof. Dr. Christina Brandt (Jena)

Zukunftserwartungen an die Lebenswissenschaften 1950-1980

Foto: Louis Reed/Unsplash

Welche Auswirkungen haben die modernen Biowissenschaften? Wie verändern Entwicklungen etwa in der Genforschung die Wissenschaft, und wie diskutieren moderne Gesellschaften über die Rolle von Naturwissenschaft und Technik? Im Wissenschaftshistorischen Seminar am Dienstag, 7. Mai, im Lesesaal des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung in Halle (Saale) analysiert Prof. Dr. Christina Brandt Zukunftskonzepte in den Life Sciences zwischen 1950 und 1980.

Der Vortrag geht der öffentlichen Diskussion über die zukünftigen Auswirkungen der modernen Biowissenschaften in den 1960er und 1970er Jahren (vor allem in den USA, aber auch in Westdeutschland) nach. Entwicklungen in der Gen-, Klon- und Reproduktionsforschung haben in diesen Jahrzehnten nicht nur grundlegend die biowissenschaftliche Forschungslandschaft verändert, sondern sie wurden vor allem zum kontroversen Kristallisationspunkt einer weiträumigen Debatte, in der allgemein die gesellschaftliche Rolle von Naturwissenschaft und Technik in modernen Gesellschaften verhandelt wurde.

Der Vortrag analysiert die verschiedenen Zukunftsentwürfe und Erwartungshorizonte, die im Feld der Wissenschaften, der medialen und wissenschaftspolitischen Auseinandersetzung mit den Life Sciences formuliert wurden und untersucht darüber hinaus, welche imaginierten Zukünfte in der Populärkultur durch die neuen Biotechnologien befördert wurden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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