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Pressemitteilung | Freitag, 28. Juni 2019

Meeresforschung, Artenvielfalt und eine sprechende Lokomotive – Leopoldina lädt zur Wissenschaftsnacht 2019 ein

Virtuelle Tauchgänge in exotische Unterwasserwelten, eine Unterhausdebatte zum Mitmachen über das Artensterben, eine Dampflok, die aus einer Zeit ohne Computer und elektrischen Strom erzählt. All dies gibt es zu erleben bei der Leopoldina-Nacht am Freitag, 5. Juli am Hauptsitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale). Ein Science Slam sowie ein Vortrag der Generalsekretärin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug über Geschichte und aktuelle Funktion der Leopoldina ergänzen das Programm für alle Altersklassen. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein und freuen uns über eine redaktionelle Erwähnung in Ihrem Medium.

Leopoldina-Nacht 2019
Freitag, 5. Juli, 17 bis 24 Uhr
Jägerberg 106108 Halle (Saale)

Besonders an die jüngsten Gäste richtet sich das Puppentheater "Abenteuer im Lokschuppen". Die auf Wissensvermittlung spezialisierten Puppenspieler von "Urania" geben vier Vorstellungen um 17.15, 18.10, 19.00 und 19.50 Uhr. Das Stück handelt von der Freundschaft zwischen der Dampflok Harti und einem kleinen Jungen. Kinder ab vier Jahren können hier über eine Welt von Eisen, Kohle, Öl und Rost staunen, in der es Computer und Elektrizität noch nicht gab.

Ab 17.30 Uhr werden in der Tiefsee-Lounge Filmaufnahmen präsentiert, die in Hunderten bis Tausenden Metern unter dem Meeresspiegel gedreht wurden. Die Videos sind während Expeditionen des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) in Bremen entstanden. Kommentiert werden die Vorführungen um 17.30, 18.30 und 19.30 Uhr von Albert Gerdes vom Konsortium Deutsche Meeresforschung. Gerdes erklärt dabei auch, wie Künstliche Intelligenz den eingesetzten Tauchrobotern und autonomen Unterwasserfahrzeugen behilflich sein kann. Ab 21 Uhr können Besucherinnen und Besucher in der tiefblauen Lounge die Bilder ohne begleitende Informationen auf sich wirken lassen.

Beim 8. Leopoldina-Science Slam treten ab 19.00 Uhr drei besonders redegewandte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegeneinander an. Sie müssen innerhalb von zehn Minuten ihr Forschungsthema möglichst verständlich und unterhaltsam vermitteln. Das Publikum bewertet jeden Kurzvortrag, den sogenannten Slam, und entscheidet über den Sieg. Die Themen diesmal: Was machen Fette in der Schokolade? Brauchen wir wirklich Killer-Algorithmen? Und wie gruselig ist Maschinelles Lernen?

Bei der Unterhausdebatte um 21.00 Uhr wird durch die Wahl des Sitzplatzes signalisiert, wer welche Meinung vertritt. Das Thema lautet: "Artenvielfalt, Landwirtschaft und Künstliche Intelligenz - wie geht das zusammen?" In dem moderierten Forum kann das Publikum mit sieben Expertinnen und Experten über den Rückgang der Artenvielfalt in der Landwirtschaft und mögliche Gegenmaßnahmen der Nachhaltigkeit, Grünen Gentechnik oder Agrarrobotik diskutieren. Die Unterhausdebatte wird gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD) veranstaltet.

Den Abschluss der Leopoldina-Nacht bildet der Vortrag "Von den Anfängen der Leopoldina zur modernen Nationalakademie" von Generalsekretärin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug. Um 22.30 Uhr beleuchtet Schnitzer-Ungefug im großen Festsaal die Entstehung der Leopoldina sowie ihre heutigen Aufgaben in der wissenschaftsbasierten Politik- und Gesellschaftsberatung.

Alle Veranstaltungen der Leopoldina-Nacht sind kostenlos. Den ganzen Abend steht zudem der Park der Leopoldina auf dem Jägerberg zum Besuch offen. Für Speisen und Getränke sorgt ab 17.00 Uhr das Moritzkunstcafé.

Ansprechpartnerin:
Tina Schwarz
Online-Redakteurin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)345 47 239‒803
E-Mail: tina.schwarz@leopoldina.org


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Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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