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Pressemitteilung | Montag, 25. November 2019

Körber-Dialog mit MINT-Regionen: erfolgreiche MINT-Bildung durch regionale Vernetzung

Pressemitteilung des Nationalen MINT Forums und der Körber Stiftung

Erstmals treffen sich heute in Berlin Entscheider und Akteure aus Bund, Ländern und Regionen, um sich über Strategien und Erfahrungen bei der regionalen Vernetzung von MINT-Bildungsangeboten auszutauschen. Gastgeber sind die Körber-Stiftung und das Nationale MINT Forum, die sich seit vielen Jahren gemeinsam für den regionalen Ansatz in der MINT-Bildung einsetzen.

„Wir sind davon überzeugt, dass die regionale Zusammenarbeit ein entscheidender strategische Ansatz ist, um MINT-Bildung vor Ort zu verbessern. Mit dem ersten Körber- Dialog wollen wir sichtbar machen, was in den vergangenen Jahren bereits geleistet wurde“, sagte heute Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung in Berlin. Die Körber-Stiftung unterstützt seit vielen Jahren den Aufbau und die Entwicklung von so genannten MINT-Regionen, in denen sich MINT-Akteure aus Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Kommunen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzen und kooperieren. Inzwischen gibt es bundesweit knapp 130 MINT-Regionen.

Der Körber-Dialog MINT-Regionen bietet zum ersten Mal Gelegenheit, die Aktivitäten regionaler MINT-Netzwerke sichtbar zu machen, ihre Potenziale zu identifizieren sowie den Austausch untereinander voranzutreiben. Dabei begrüßten die Veranstalter ausdrücklich, dass jetzt auch der Bund die Idee der regionalen Vernetzung aufgegriffen hat. Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), berichtete über die Mitte November veröffentlichte Ausschreibung zur Förderung von MINT-Clustern. Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung in Rheinland-Pfalz, Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport in Thüringen sowie Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-
Westfalen, machten in der anschließenden Podiumsdiskussion deutlich, dass die bestehenden Landesprogramme und die neuen Fördermaßnahmen des Bundes zusammengedacht werden müssten.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, zwischen all diesen Initiativen und Aktivitäten Synergien zu schaffen und Doppelstrukturen zu verhindern“, betonte Dr. Nathalie von Siemens, Co- Sprecherin des Nationalen MINT Forums. Während die Körber-Stiftung das Thema über Wettbewerbe und Veranstaltungen operativ vorantreibt, engagiert sich das NMF als Stimme der MINT-Bildung im politischen Raum. „Im Mittelpunkt steht für uns zurzeit die Qualität und Wirkung von MINT-Bildung mit Fokus auf außerschulische Initiativen“, erklärte NMF-Co- Sprecher Dr. Ekkehard Winter und kündigte für 2020 den Start einer entsprechenden Qualitätsoffensive an.

Ansprechpartnerin:
Dr. Angela Lindner
Email: angela.lindner@nationalesmintforum.de
Telefon: +49-160 7075267

Über das Nationale MINT Forum
Im Nationalen MINT Forum engagieren sich über 30 große, überregional tätige Wissenschaftseinrichtungen, Stiftungen und Verbände gemeinsam für eine bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entlang der gesamten Bildungskette: von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Als die nationale Stimme der MINT-Akteure kondensiert das Forum die Erfahrungen und Kompetenzen der MINT-Zivilgesellschaft, stößt mit seinen Empfehlungen und Forderungen öffentliche Debatten an und tritt mit anderen Stakeholdern, allen voran der Politik, in einen konstruktiven Dialog.

Über die Körber-Stiftung
Gesellschaftliche Entwicklung braucht Dialog und Verständigung. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern »Innovation«, »Internationale Verständigung« und »Lebendige Bürgergesellschaft«. Die drei Themen »Technik braucht Gesellschaft«, »Der Wert Europas« und »Neues Leben im Exil« stehen derzeit im Fokus ihrer Arbeit. 1959 von dem Unternehmer Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute mit eigenen Projekten und Veranstaltungen national und international aktiv. Ihrem Heimatsitz Hamburg fühlt sie sich dabei besonders verbunden; außerdem unterhält sie einen Standort in Berlin.

KONTAKT

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org