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Pressemitteilung | Freitag, 18. Mai 2001

Presseinformation 18/2001

Die Akademie Leopoldina unterstützt die Initiative der britischen Akademie "Royal Society" zur Minderung der Risiken eines globalen Klimawechsels.

Seit langem gibt es Hinweise, dass in den kommenden Jahren weltweit verstärkt mit einem Temperaturanstieg zu rechnen ist. Diese Temperaturänderung wird begleitet von einem Anstieg des Meeresspiegels. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern seit langem von politischer Seite, dafür Sorge zu tragen, dass die Emission der Treibhausgase eingedämmt wird, um die negativen Auswirkungen auf das Weltklima zu begrenzen.

Die britische Akademie "Royal Society" hat gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Akademien die Initiative ergriffen, eindringlich auf die Risiken eines globalen Klimawechsels hinzuweisentypo3/scieklim.htm. Die Akademie Leopoldina unterstützt diese Initiative nachdrücklich und vorbehaltlos.

Die an der Initiative beteiligten wissenschaftlichen Akademien sind der Auffassung, dass die Emission der Treibhausgase ohne größere Kosten eingedämmt werden könne. Eine koordinierte Forschung und Technologieentwicklung, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt sein sollten, wird begrüßt.

Zur Akademie Leopoldina:

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (gegründet 1652 in Schweinfurt) mit Sitz in Halle/Saale (seit 1878) ist eine überregionale Gelehrtengesellschaft mit gemeinnützigen Aufgaben und Zielen. Sie ist die älteste naturwissenschaftliche Akademie in Deutschland. Sie trägt durch die Jahresversammlungen, fachspezifische Meetings und Symposien, monatliche Vortragssitzungen und die vielfältigen persönlichen Kontakte der Mitglieder "zum Wohle des Menschen und der Natur" bei. Ihr gehören derzeit 1000 Mitglieder in aller Welt an. Zwei Drittel der Mitglieder kommen aus den Stammländern Deutschland, Schweiz und Österreich, ein Drittel aus weiteren ca. 30 Ländern. Zu Mitgliedern werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen gewählt, die sich durch bedeutende Leistungen ausgezeichnet haben.

Die Leopoldina wird von einem ehrenamtlichen Präsidium geleitet. Präsident der Leopoldina ist seit 1990 der Biologe Prof. Dr. Benno Parthier (Halle/Saale). Vizepräsidenten sind derzeit der Psychologe Prof. Dr. Paul Baltes (Berlin), der Chemiker Prof. Dr. Gunter Fischer (Halle/Saale), der Virologe Prof. Dr. Volker ter Meulen (Würzburg) und der Chemiker Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker (München). Letzterer ist zugleich Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn. Die laufenden Geschäfte der Leopoldina führt eine Generalsekretärin, die Neurobiologin Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug. Die Leopoldina erhält ihre finanziellen Zuwendungen für die satzungsgemäßen Aufgaben zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu 20 Prozent vom Land Sachsen-Anhalt.

KONTAKT

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org