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Nachricht | Mittwoch, 7. November 2018

„Nichts ist unerträglicher als eine mächtige Frau“. Vorlesung der Leopoldina-Klasse IV

„Nichts ist unerträglicher als eine mächtige Frau“. Vorlesung der Leopoldina-Klasse IV

Foto: Niklaus Hoepfner - stock.adobe.com

Die Habsburger Fürstin Maria Theresia von Österreich (1717‒1780) hat seit jeher fasziniert und irritiert. Als Herrscherin in einer von Männern betriebenen Politik verband sie scheinbar widersprüchliche „männliche“ und „weibliche“ Tugenden. Damit beschäftigt sich der Abendvortrag von Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Historikerin und Leopoldina-Mitglied, am Mittwoch, 7. November 2018. Vor dem Vortrag werden die neuen Mitglieder der Klasse IV – Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an der Leopoldina begrüßt.

„Nichts ist unerträglicher als eine mächtige Frau“ ‒ Kaiserin Maria Theresia und die Ordnung der Geschlechter
Mittwoch, 7. November 2018
17.30 Uhr, Urkundenübergabe an die neuen Mitglieder
18.30 bis 19.30 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger
Hauptgebäude der Leopoldina, Vortragssaal
Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)

Von Voltaire bis zu Elisabeth Badinter – Maria Theresia dient als Projektionsfläche für ganz verschiedene Frauenbilder: sei es als biedere Reichshausfrau oder als emanzipierte Frau, die ihrer Zeit voraus war. Was verrät die Geschichte Maria Theresias über das Verhältnis von Geschlecht und politischer Gewalt bis heute?

Barbara Stollberg-Rilinger ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie erforscht die Verfassungs-, Politik- und Kulturgeschichte Europas vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, vor allem des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Ritualen und Verfahren, Zeremonien, Metaphern und Symbolen. Zuletzt hat sie eine Biographie der Kaiserin Maria Theresia veröffentlicht.

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