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Nachricht | Freitag, 9. Februar 2018

Allianz sieht offenen Zugang zu digitalen Sequenzinformationen genetischer Ressourcen gefährdet

Allianz der Wissenschaftsorganisationen veröffentlicht Stellungnahme

Allianz sieht offenen Zugang zu digitalen Sequenzinformationen genetischer Ressourcen gefährdet

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen warnt eindringlich vor weitreichenden Konsequenzen für die Umwelt- und Lebenswissenschaften sowie die Biodiversitätsforschung, sollte zukünftig auch die Nutzung von digitalen Sequenzinformationen genetischer Ressourcen den Regelungen des Nagoya-Protokolls und der Konvention über die biologische Vielfalt unterliegen. Dazu veröffentlichte die Allianz eine Stellungnahme.

Bereits 2013 hat die Allianz jedoch in einer gemeinsamen Stellungnahme zum damaligen Gesetzgebungsverfahren der EU auf die Probleme bei der Umsetzung des Nagoya Protokolls für die nicht-kommerzielle Forschung hingewiesen. Erfahrungen zeigen, dass bereits heute die internationale Zusammenarbeit zur Erforschung der Biodiversität, der Untersuchung von Krankheitserregern und -vektoren in Mensch und Tier sowie von Pflanzenkrankheiten stark behindert werden. Zu den Gründen zählen zeitliche Verzögerungen aufgrund bürokratischer Hemmnisse, Verweigerung der Freigabe von Proben durch die jeweiligen Genehmigungsbehörden sowie bestehende Rechtsunsicherheiten.

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