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Nachricht | Freitag, 6. September 2013

Wissenschaft für die Energiewende: Erste Vollversammlung des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“

Wissenschaft für die Energiewende: Erste Vollversammlung des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“

Die Akademiepräsidenten Prof. Jörg Hacker, Prof. Reinhard Hüttl und Prof. Günter Stock. Bild: David Ausserhofer.

Am 5. September kamen die Mitglieder des akademienübergreifenden Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ zu ihrer ersten Vollversammlung zusammen. Im industriellen Ambiente des Berliner Umspannwerkes am Alexanderplatz begrüßten die Präsidenten der Wissenschaftsakademien, Prof. Dr. Reinhard Hüttl (acatech), Prof. Dr. Jörg Hacker (Leopoldina) und Prof. Dr. Günter Stock (Akademienunion), die hochrangigen Wissenschaftler und Experten. Die Vollversammlung gab den Anwesenden die Möglichkeit, sich persönlich kennenzulernen und über Fächergrenzen hinweg zur Projektarbeit auszutauschen.

Die Präsidenten der Akademien skizzierten in ihren Reden die Idee, Entstehung und Agenda des Projekts. Mit einem Grußwort wandte sich auch Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, an die Mitglieder des Projekts und betonte die Bedeutung einer gebündelten Energieforschung für das Gelingen der Energiewende. Anschließend rief Robert Schlögl als Vorsitzender des Steuerkreises die Projektmitglieder zu einer fächerübergreifen Suche nach innovativen Lösungen für den Umbau der Energieversorgungssysteme auf.

Die Teilnehmer der Versammlung. Bild: David Ausserhofer.

Die Teilnehmer der Versammlung. Bild: David Ausserhofer.

Mit dem interdisziplinären Projekt „Energiesysteme der Zukunft“ bündeln acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften die Expertise zahlreicher Disziplinen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Energiesystem befassen. Die Mitglieder erarbeiten wissenschaftlich fundierte Handlungsoptionen zur Umsetzung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energiewende und identifizieren die drängendsten Forschungsthemen der Zukunft. Die resultierenden Handlungsoptionen sind die Basis für den gesamtgesellschaftlichen Diskurs im „Forschungsforum Energiewende“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt nahm im April 2013 seine Arbeit auf.

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