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Nachricht | Montag, 16. März 2015

Antibiotikaresistenzen, Tropenkrankheiten und Zukunft der Meere

Wissenschaftsakademien beraten G7-Gipfel in Schloss Elmau

Antibiotikaresistenzen, Tropenkrankheiten und Zukunft der Meere

Wissenschaftler der G7-Akademien trafen sich an der Leopoldina. Foto: Markus Scholz für die Leopoldina.

Mit welchen Antibiotika können Infektionskrankheiten auch künftig wirksam behandelt werden? Wie können Tropenkrankheiten, die vor allem den Menschen in den ärmsten Regionen der Welt zusetzen, besser bekämpft werden? Welche Maßnahmen können die Nutzung und den Schutz der Meere nachhaltig gestalten? Diese drei Fragen haben Wissenschaftler bei einem Treffen an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) diskutiert. Sie bereiten unter Federführung der Leopoldina Stellungnahmen vor, die die Wissenschaftsakademien der G7-Staaten im Vorfeld des G7-Gipfels in Schloss Elmau im Juni 2015 an die Regierungschefs richten werden.

Die Stellungnahmen werden Ende April an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben und veröffentlicht werden. Sie befassen sich mit drei Themen: Antibiotikaresistenzen, vernachlässigte und armutsassoziierte Krankheiten sowie Zukunft der Meere.

Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der G7 wird seit zehn Jahren von den Wissenschaftsakademien dieser Länder begleitet. Die Akademien befassen sich im Vorfeld jeweils mit drängenden Fragen, die im Zusammenhang mit der Agenda der Gipfeltreffen stehen, aber thematisch darüber hinausgehen und multilateral angegangen werden müssen.

Federführend ist jeweils die Wissenschaftsakademie des Gastgeberlandes – in diesem Jahr wieder die Leopoldina. Sie hatte bereits 2007 den wissenschaftlichen Beratungsprozess im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm vorbereitet. Damals legten die Wissenschaftsakademien Stellungnahmen zu den Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Klimaschutz und Schutz geistigen Eigentums vor.

Weitere Informationen

Politikberatung der G7-Akademien

G7-Gipfel - Website der Bundesregierung

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
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