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Nachricht | Montag, 12. Mai 2014

Akademiennetzwerk IAP veröffentlicht Stellungnahme zu Synthetischer Biologie

Akademiennetzwerk IAP veröffentlicht Stellungnahme zu Synthetischer Biologie

Foto: ssilver - fotolia.com

Synthetische Biologie ist das Thema der jüngsten Stellungnahme des Akademiennetzwerks „IAP - the global network of science academies“. Der Bericht „Realising Global Potential in Synthetical Biology: Scientific Opportunities and Good Governance” gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Synthetischen Biologie weltweit und führt aus, was zur weiteren Entwicklung dieser Disziplin beigetragen werden kann und sollte.

Das IAP-Papier zeigt zudem auf, in welchen verschiedenen Forschungsfeldern  Wissenschaftler derzeit mit synthetischer Biologie zu tun haben. Beispiele hierfür sind das Bestreben, weniger teure Medikamente herzustellen, oder die nächste Generation von Biokraftstoffen. In naher Zukunft, so die Autoren der IAP-Stellungnahme, werde die Synthetische Biologie mit hoher Wahrscheinlichkeit Anwendung in vielen weiteren Bereichen finden, zum Beispiel in der Biomedizin, in der Landwirtschaft, in der Entseuchung von Böden und Wasser, bei der Entwicklung neuer Materialien, oder sogar in neuen Ansätzen der Informationstechnologie.

„Die IAP-Stellungnahme baut auf der Arbeit der IAP-Mitgliedsakademien und regionaler Netzwerke wie der US-amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAS US) und dem Europäischen Verbund EASAC (European Academies Science Advisory Council) auf“, sagt der IAP-Co-Vorsitzende Volker ter Meulen. „Die Akademien haben Aspekte der Biosicherheit und Fragen zum Beitrag, den die synthetische Biologie in Medizin, zur Energieversorgung und zur Ernährungssicherheit leisten kann, erforscht. Wir haben zusätzlich sowohl die technischen Herausforderungen identifiziert, die überwunden werden müssen, um diesen Forschungsbereich zu entwickeln, als auch Gründe untersucht, die uns hindern könnten, alle Möglichkeiten der synthetischen Biologie auszuschöpfen.“

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