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Nachricht | Dienstag, 5. Februar 2013

Leopoldina verstärkt den Austausch mit ihren französischen Partnern

Leopoldina verstärkt den Austausch mit ihren französischen Partnern

Den 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich nimmt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zum Anlass, ihre Beziehungen zu ihren französischen Partnern weiter zu vertiefen. Auf dem Programm stehen mehrere deutsch-französische Symposien in Paris und Berlin. Den Höhepunkt bildet eine Kooperationsvereinbarung, mit der die französische Académie des sciences und die Leopoldina im April ihre Beziehungen vertraglich fixieren. Zum Auftakt des wissenschaftlichen Jubiläumsjahres beginnt morgen in Paris das dreitägige Symposium „Aufklärung: gestern, heute, morgen - Les lumières: Hier, aujourd’hui, demain“.

„Für uns ist der wissenschaftliche Austausch mit Frankreich auf einer freundschaftlichen Basis seit Jahren Alltag“, sagt Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Leopoldina. Insbesondere mit der französischen Nationalakademie pflege die Leopoldina enge Kontakte, „denn die Académie des sciences ist wie die Leopoldina ein zentraler Akteur in der Politik- und Gesellschaftsberatung ihres Landes. Gemeinsam arbeiten wir an Stellungnahmen im europäischen und – im Vorfeld der G8-Gipfel – im globalen Kontext“, so Hacker weiter.

Das deutsch-französische Symposium „Aufklärung: gestern, heute, morgen - Les lumières: Hier, aujourd’hui, demain“, das morgen in Paris an der Fondation Singer-Polignac beginnt und bis zum 8. Februar läuft, nimmt die Epoche der Aufklärung mit ihren vielfältigen wissenschaftlichen, technischen und philosophischen Facetten in den Blick und setzt sie in Beziehung zur Gegenwart. Diskutiert werden Fragen, wie: Wie kann der Geist der Aufklärung dazu beitragen, die Zukunft der heutigen Gesellschaft zu gestalten? Wie kann der notwendige Dialog zwischen Wissenschaft – mit ihren mitunter unerwarteten Forschungsergebnissen – und der von bestimmten Zielen und Ängsten geprägten Gesellschaft gestaltet werden? Gemeinsame Veranstalter sind von französischer Seite die Académie des sciences und die Académie des sciences morales et politiques, von deutscher Seite die Leopoldina und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.

Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Leopoldina und der französischen Nationalakademie Académie des sciences am 15. April. Damit werden die bereits bestehenden intensiven Beziehungen, der regelmäßige wissenschaftliche Austausch und die gemeinsame Arbeit an Stellungnahmen vertraglich fixiert.

Eine weitere deutsch-französische Kooperationsveranstaltung ist das Symposium „Moderne Impfstrategien“ mit hochrangigen Wissenschaftlern am 10. Juni in Berlin. Hieran arbeiten neben der Leopoldina die Académie des sciences und das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie Berlin mit. Unter anderem wird dort Nobelpreisträger und Leopoldina-Mitglied Harald zur Hausen den Abendvortrag halten.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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