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Nachricht | Montag, 5. November 2018

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge – Akademien diskutieren Möglichkeiten

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge – Akademien diskutieren Möglichkeiten

Viele Flüchtlinge haben Unvorstellbares erlebt: wochenlange Fußmärsche, lebensgefährliche Meeresüberquerungen, körperliche und seelische Gewalt, Folter, Verlust von Angehörigen und Freunden. Solche Erlebnisse können dazu führen, dass Flüchtlinge ihren Alltag in Deutschland kaum bewältigen können. Welche Hilfe nötig und möglich ist, diskutieren Experten der Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) am Montag, 5. November 2018, in Berlin.

Eine neue Sprache zu lernen, Beziehungen einzugehen, berufliche Anforderungen zu bewältigen oder auch einfach nur in einer vollbesetzten Straßenbahn zu fahren, werden schnell zu unlösbaren Aufgaben.

Traumatische Erfahrungen sind besonders kritisch für Kinder und Jugendliche, da in dieser Lebensphase viele Strukturen des Gehirns geprägt werden, mit lebenslangen Auswirkungen. Wie den Betroffenen effektiv und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse geholfen werden kann, soll im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden.

Vorschläge dazu macht auch die Stellungnahme „Traumatisierte Flüchtlinge – schnelle Hilfe ist jetzt nötig“, die die Leopoldina in Zusammenarbeit mit der BBAW in diesem Jahr herausgegeben hat.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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