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Nachricht | Sonntag, 23. September 2018

Abweichungen als Triebfeder der Wissenschaft

Symposium der Leopoldina-Klasse IV

Abweichungen als Triebfeder der Wissenschaft

Image: dottedyeti/ Adobe Stock

Wenn Beobachtungen aus Experimenten den bisherigen Kenntnissen widersprechen, stellen sie die Wissenschaft vor unerwartete Fragen. Ausnahmen und Sonderfälle spielten bei den revolutionären Umbrüchen in den Wissenschaften oft eine entscheidende Rolle. Die Bedeutung von Anomalien für die Wissenschaft ist das Thema des Symposiums der Leopoldina-Klasse IV: Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften, das am Sonntag, 23., und Montag, 24. September 2018 im Studienzentrum der Akademie stattfindet.

Ein bekanntes Beispiel für eine Anomalie ist die Sonnenumlaufbahn des Planeten Merkur, die mit der klassischen Himmelsmechanik nicht vereinbar ist. Für lange Zeit nahmen Astronomen irrtümlich an, dass ein weiterer Planet nahe der Sonne existieren müsse. Erst durch Einsteins Relativitätstheorie konnte das Verhalten der Merkurbahn vollständig erklärt werden.

Unter den Vortragenden des Symposiums sind Prof. Dr. Gerd Leuchs (Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen) und Prof. Dr. Stefan Huster (Juristische Fakultät der Universität Bochum). Die Wissenschaftliche Koordination des Symposiums haben Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert (Medizinische Fakultät der Universität Münster) und Prof. Dr. Ulrich Gähde (Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Hamburg) übernommen.

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Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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