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Nachricht | Mittwoch, 11. März 2015

Synthetische Biologie zwischen Labor und Atelier

Ausstellung und Symposium in Berlin widmen sich junger Fachdisziplin

Synthetische Biologie zwischen Labor und Atelier

Foto: © Revital Cohen & Tuur Van Balen: “Pigeon d’Or“, 2011. Tauben, die Seife ausscheiden, HD-Video und BioBrick

Angetrieben durch die enormen Fortschritte bei der DNA-Sequenzierung und Gensynthese ist mit der Synthetischen Biologie eine Fachdisziplin entstanden, die es ermöglicht, das Erbgut von Organismen umzuprogrammieren und lebende Systeme mit Eigenschaftskombinationen herzustellen, die es in der Natur bisher nicht gegeben hat.Um aktuelle Entwicklungen in der Synthetischen Biologie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren, veranstaltet die Schering Stiftung in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) am Freitag, 13. März in Berlin das Symposium „Evolution in Menschenhand? Synthetische Biologie aus Labor und Atelier“.

Mittels Synthetischer Biologie könnten zukünftig Lösungen für drängende Probleme in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt und Energie gefunden werden. Gleichzeitig bringt die Fachdisziplin neben den wissenschaftlichen auch politische, rechtliche und ethische Herausforderungen mit sich. Das Symposium soll dazu beitragen, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu intensivieren und das gegenseitige Verständnis zu stärken.

Das Symposium findet begleitend zu der Ausstellung „assemble | standard | minimal“ von Revital Cohen und Tuur Van Balen statt, die bis zum 3. Mai 2015 im Projektraum der Schering Stiftung zu sehen ist. Die Künstler übersetzen unser Zeitalter der automatisierten und standardisierten Produktionstechnologien
 in Installationen, Objekte und Dokumentarfilme. Wird in der Biologie heute nicht mehr nur analysiert, sondern zunehmend synthetisiert, und weniger von Lebewesen als von Komponenten, Schaltkreisen und Systemen gesprochen, so untersuchen die Künstler unsere sich damit verändernden Wertvorstellungen.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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