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Nachricht |Mittwoch, 28. Januar 2015

Was denken Bürger über Synthetische Biologie, Grüne Gentechnik und Nanotechnologie?

Leopoldina und IfD Allensbach veröffentlichen Diskussionspapier zur Meinungsbildung über neue Forschungsfelder

Was denken Bürger über Synthetische Biologie, Grüne Gentechnik  und Nanotechnologie?

Bild: © Oleksandr Moroz - Fotolia.com

Die Kommunikation über wenig bekannte Forschungsgebiete und neue Technologien bedeutet für Wissenschaftler und Journalisten eine große Herausforderung. Wie kann die Öffentlichkeit über komplexe Wissensgebiete wie die Synthetische Biologie informiert werden, welche Bringschuld haben die Wissenschaftler und wie reagieren Bürger auf diese Informationen? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Institut für Demoskopie Allensbach auseinandergesetzt haben. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zum Thema wurden heute in Berlin präsentiert.

 

Leopoldina und Allensbach ermittelten in einer repräsentativen Umfrage erstmals den Wissensstand und die Haltung der deutschen Bevölkerung zur Synthetischen Biologie. Erfragt wurde auch die Einstellung und der Wissensstand zu Forschung in Deutschland insgesamt und zu innovativen Technologien im speziellen. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass ein großes Vertrauen in die Kompetenz und das Verantwortungsgefühl von Wissenschaftlern (67%) besteht. Gleichzeitig fällt das Interesse an einzelnen Forschungsfeldern sehr unterschiedlich aus. Am höchsten ist das Interesse an Forschungsinhalten, die einen hohen Alltagsbezug aufweisen. Die Synthetische Biologie, die im Fokus der Befragung stand, war den meisten Befragten kaum bekannt. Das größte Interesse und die größte Offenheit  äußerten sie, wenn das Thema in einen medizinischen oder wirtschaftlichen Kontext gestellt wurde.

Teil der Erhebung war eine Umfrage unter Wissenschaftlern und über Wissenschaftsthemen berichtende Journalisten. Beide Gruppen mahnten mehrheitlich ein stärkeres Engagement von Forschern bei der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte an. Eine Mehrheit (Wissenschaftler: 89 Prozent, Journalisten: 68 Prozent) vermutet einen großen beziehungsweise sehr großen Einfluss der öffentlichen Meinung auf die Rahmenbedingungen für Forschung. Die meisten Befragten (86 Prozent) sehen in der Kommunikation ein wichtiges Mittel, Offenheit für die unterschiedlichen Forschungsthemen zu erreichen.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
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