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Nachricht | Dienstag, 22. Mai 2018

Rechtsprechung in der modernen Gesellschaft

Gespräch über gesellschaftliche Normen in der Rechtsprechung am 24. Mai in Halle

Rechtsprechung in der modernen Gesellschaft

Bild: Fotolia - vege

Wenn Recht gesprochen wird, fühlt sich das nicht immer für jeden gleichermaßen gerecht an. Die staatliche Gesetzgebung und die Rechtsprechung hängen stark vom Wertekanon einer Gesellschaft ab. Die Rechtsanthropologin Marie-Claire Foblets spricht in einem Kamingespräch am Mittwoch, 24. Mai, im Literaturhaus in Halle über die gesellschaftliche Prägung von Recht.

In der heutigen Gesellschaft treffen vielfältige kulturelle Prägungen aufeinander: Atheisten mögen andere Rechtsvorstellungen vertreten als religiös verwurzelte Menschen, Ostdeutsche ein anderes Rechtsempfinden entwickelt haben als Westdeutsche und Migranten aus allen Teilen der Welt bringen weitere Werte und Bedürfnisse mit.

Wie funktioniert das Nebeneinander von normativen Erwartungen in einer Gesellschaft? Wie kann die Rechtsprechung damit umgehen? Wie lassen sich Konflikte vermeiden? Mit solchen Fragen befasst sich die belgische Rechtsanthropologin Marie-Claire Foblets, die seit fünf Jahren als Direktorin die Abteilung „Recht & Ethnologie“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle leitet. Ralf Meyer spricht mit Marie-Claire Foblets am Kamin über ihre Forschung und ihr Leben.

 

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