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Nachricht | Montag, 3. November 2014

Ferdi Schüth erhält den Carl Friedrich von Weizsäcker-Preis 2014

Ferdi Schüth erhält den Carl Friedrich von Weizsäcker-Preis 2014

Ferdi Schüth. Bild: Manuel Frauendorf für die Robert Bosch Stiftung.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnen Professor Ferdi Schüth mit dem Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2014, dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Preis, aus. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird für Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Herausforderungen verliehen. Er ist damit die deutsche Auszeichnung für Wissenschaftler auf dem Gebiet der wissenschaftsbasierten Politikberatung.

Der diesjährige Preisträger Ferdi Schüth hat die Herausforderungen künftiger Energiespeichertechnologien im Zuge der Energiewende klar für Politik und Öffentlichkeit deutlich gemacht. Der Carl Friedrich von Weizsäcker-Preis wird Professor Schüth am Dienstag, 16. Dezember 2014, in Halle (Saale) verliehen. Die Ehrung findet im Rahmen der traditionellen Weihnachtsvorlesung der Leopoldina statt, die in diesem Jahr Ferdi Schüth zum Thema „Unser zukünftiges Energiesystem: Herausforderungen an die Wissenschaft“ hält.

In den vergangenen Jahren hat sich Ferdi Schüth besonders auf dem Gebiet der Energieforschung engagiert. Zu seinen Leistungen zählen Arbeiten zur Wasserstoffspeicherung, die Entwicklung eines Speichersystems bis zur Anwendungsreife, die Forschung zur Konversion von Biomasse und die Entwicklung neuer Materialien für Stromspeicher. Zudem forscht Ferdi Schüth an der Herstellung von Kraftstoffen und Chemikalien aus Biomasse wie Holz und Zellulose. Einen bedeutenden Durchbruch erzielte der Wissenschaftler bei der Herstellung von Methanol aus Erdgas mittels eines neuen Katalysators. Seine Forschungsergebnisse und Themen hat Ferdi Schüth immer wieder Politik und Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und verdeutlicht. Insbesondere die Herausforderungen für künftige Energiespeichertechnologien im Zuge der Energiewende hat er klar benannt und so vermittelt, dass sie auf breiter gesellschaftlicher Basis diskutiert werden. Unter anderem sprach Schüth im April 2011 als Experte bei der öffentlichen Anhörung der von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima eingesetzten Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“.

Der Preis wird Ferdi Schüth am Dienstag, 16. Dezember 2014, im Rahmen der in diesem Jahr von ihm gehaltenen Weihnachtsvorlesung der Leopoldina durch Professor Andreas Barner, Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, und den Präsidenten der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, verliehen.

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Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
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