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Nachricht | Freitag, 26. September 2014

Leopoldina, Ethikrat und DFG veranstalten Symposium zum Thema Dual Use

In nahezu allen Wissenschaftsgebieten besteht die Gefahr, dass nützliche Forschungsergebnisse zu schädlichen Zwecken missbraucht werden können. Diese Dual-Use-Problematik löst immer wieder Diskussionen über Nutzen und Risiken einzelner Forschungsvorhaben aus. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsche Ethikrat veranstalten am Montag, 3. November, in Halle (Saale) ein gemeinsames wissenschaftliches Symposium zu diesem Thema. Ziel ist es, das Problembewusstsein für einen möglichen Missbrauch von Forschungsergebnissen zu stärken.

Bei dem Symposium werden Chancen und Risiken ausgewählter Forschungsbereiche dargestellt. Darüber hinaus sollen mit unterschiedlichen Wissenschaftsorganisationen und der Industrie die Möglichkeiten diskutiert werden, Wissenschaftler für das Thema zu sensibilisieren und ihnen Beratung anzubieten. Es wird die Frage aufgeworfen, wie sinnvoll Publikationsbeschränkungen sind und wer darüber entscheiden darf. Zudem werden die Teilnehmer über die möglichen Konsequenzen diskutieren, wenn bestimmte Forschungsarbeiten untersagt werden. Thema des Symposiums ist zudem die Frage nach Ethikregeln und der gesetzlichen Reglementierung von Forschung, um den Missbrauch nützlicher Forschungsergebnisse zu schädlichen Zwecken zu verhindern.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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