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Allianz-Stellungnahmen

Allianz der Wissenschaftsorganisationen zu Verfahren für deutsche Beteiligungen an internationalen Forschungsinfrastrukturen (2021)

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Herausgegeben von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

(2021, 5 Seiten)

Die Bedeutung erstklassiger Forschungsinfrastrukturen (FIS) für alle Disziplinen der Wissenschaft ist unbestritten und in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Europa steht im Zusammenhang mit nationalen und internationalen FIS im globalen Wettbewerb. Auf der europäischen Ebene konnten – seit 20 Jahren auch über den ESFRI-Prozess – zahlreiche Forschungsinfrastrukturen etabliert werden, die einen Zugang der internationalen wissenschaftlichen Communities ermöglichen und durch geeignete Verfahren nachhaltig sichern.

Auf nationaler Ebene müssen tragfähige Lösungen für Fragen der Beteiligung, der Trägerschaft, der Priorisierung und der Kostenübernahme im Zusammenhang mit internationalen Forschungsinfrastrukturen (iFIS) gefunden werden, die den Möglichkeiten und Erfordernissen aller Beteiligten gerecht werden.

Die Allianz betonte bereits 2017 in ihrer Stellungnahme „Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Forschungsinfrastrukturen“ die Bedeutung eines transparenten und verlässlichen Priorisierungs- und Entscheidungsverfahrens für FIS. Die darin adressierten Vorschläge zur Weiterentwicklung des Nationalen Roadmap-Prozesses müssen auch im Zusammenhang mit internationalen Vorhaben Berücksichtigung finden. Das vorliegende Positionspapier ergänzt die Stellungnahme von 2017 zudem um die Frage der nachhaltigen Finanzierung. Der Fokus liegt dabei auf internationalen Vorhaben, wobei die hier diskutierten Aspekte nicht auf iFIS beschränkt sind.

Leopoldina

PD Dr. Stefan Artmann

Leiter des Präsidialbüros

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