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Nova Acta Leopoldina

Das "gläserne" Tier. Ein- und Ausblicke in Genome und Genome von Haustieren

Bd. 113, Nr. 388

Gemeinsames Symposium der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vom 10. bis 12. März 2010 in Wien

 

Herausgegeben von Gottfried Brem (Wien)

(2012, 342 Seiten, 71 Abbildungen, 25 Tabellen, 26.95 Euro, ISBN: 978-3-8047-3028-1, ISSN: 0369-5034)

Der „gläserne Mensch“ hat einen negativen Beigeschmack, das „gläserne Tier“ bisher – noch? – nicht. Die Tierzucht will Tiere so „gläsern“ wie möglich machen: zu Recht, denn keine Industriegesellschaft kann ohne gute Landwirtschaft funktionieren. Der Band liefert einen umfassenden Überblick der Entwicklungen in der innovativen Tierzuchtforschung.

Eine wesentliche Voraussetzung ist die Entschlüsselung der Genome. Genomsequenzierung und Genomanalyse sind bei einigen Nutztieren nahezu vollständig ausgeführt oder bereits abgeschlossen. In wenigen Jahren wird voraussichtlich eine ausreichende Kenntnis der Genome weiterer Arten erreicht sein.

Die Verfügbarkeit der vollständigen DNA-Sequenz einer Art ermöglicht es nicht nur, gezielt nach merkmalsbeeinflussenden Varianten zu suchen, sondern auch effizienter, als dies zuvor möglich war, krankheitsverursachende Merkmale zu identifizieren und zielgerichtet aus einer Population zu eliminieren. Diese Kenntnisse, in Verbindung mit der Verfügbarkeit sehr diverser Rassen, ermöglichen die Auffindung wichtiger natürlicher genetischer Potentiale und deren sinnvolle Nutzung für eine effiziente zukünftige Nahrungsmittelproduktion.

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Dr. Michael Kaasch

Redakteur NAL/AHL

Tel. 0345 - 47 239 - 134
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