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Nova Acta Leopoldina

Human Rights and Science

Bd. 113, Nr. 387

Leopoldina-Symposium vom 6. bis 7. Oktober 2010 in Berlin

 

Herausgegeben von Johannes Eckert (Zürich) und Hans-Peter Zenner (Tübingen)

(2011, 96 Seiten, 3 Abbildungen, 20.5 Euro, ISBN: 978-3-8047-2941-4)

Viele Organisationen und Institutionen beschäftigen sich mit den Menschenrechten, zu denen das Recht auf Entwicklung, auf eine saubere und gesunde Umwelt sowie Frieden gehören. Gerade für Wissenschaftler und ihre Institutionen ist die Freiheit von Lehre und Forschung ein hohes Gut. Der Band berichtet über ein Symposium, organisiert vom Human Rights Committee (HRC) der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, das dem wichtigen und aktuellen Thema Menschenrechte und Wissenschaft gewidmet war. Es vereinte Repräsentanten von Akademien und Universitäten aus 12 europäischen Ländern. In den Beiträgen wird die Bedeutung der Menschenrechte u. a. in der Gesetzgebung, im alltäglichen Wissenschaftsbetrieb, in der Forschung am Menschen sowie in der internationalen Kooperation in Wissenschaft und Entwicklungshilfe aufgezeigt. Die akademische Gemeinschaft sollte nicht nur Menschenrechtsverletzungen anklagen, sondern Menschenrechtsaspekte auch in nationalen und internationalen Forschungsprojekten beachten. Um die Bedürfnisse von bedrohten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen, ist eine Neuausrichtung der Forschung erforderlich. Die Beiträge berichten über die Menschenrechtssituation in verschiedenen Ländern und die vom International Human Rights Network of Academies and Scholarly Societies (IHRN) koordinierten weltweiten Aktionen zugunsten von Personen aus dem akademischen Bereich, die Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Große Besorgnisse werden über Verletzungen der Menschenrechte in verschiedenen Teilen der Welt, inklusive Europa, geäußert, vor allem auch über Folter, die noch in vielen Ländern praktiziert wird. Alle Beiträge sind in englischer Sprache verfasst.

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