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Thema im Fokus

Veranstaltungen und Publikationen zum Thema

Veranstaltungen und Publikationen zum Thema

Mitglieder der Leopoldina sowie weitere Expertinnen und Experten tauschen sich intensiv zum Thema Schutzimpfungen aus. Die Ergebnisse dieser interdisziplinären Auseinandersetzung münden in Publikationen, die sowohl gedruckt als auch digital verfügbar sind. Auch mit Veranstaltungen erreichen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die interessierte Öffentlichkeit.

„Herausforderungen bei der COVID-19-Impfung“, Virtuelle Podiumsdiskussion der Leopoldina in Kooperation mit der Indian National Science Academy (INSA) (3. Februar 2021)
Impfungen gegen COVID-19 gelten als ein vielversprechender Weg aus der Coronavirus-Pandemie. Obwohl bereits mehrere Impfstoffe zum Einsatz kommen, gibt es noch etliche Herausforderungen: Weil die Impfstoffe nicht sofort in großen Mengen verfügbar sind, muss beispielsweise die gerechte internationale Verteilung geklärt werden. Problematisch ist mancherorts auch das mangelnde Vertrauen in die Impfstoffe. Über diese Themen sowie die Profile der unterschiedlichen Impfstofftypen diskutierten internationale Expertinnen und Experten bei einem englischsprachigen virtuellen Podiumsgespräch. Direkt zum Video (YouTube)

„Wie soll der Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff geregelt werden?“, Gemeinsames Positionspapier der Ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrates und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2020)
Erste Impfstoffe zum Schutz gegen COVID-19 wurden Ende 2020 zugelassen. Zumindest am Anfang stehen aller Voraussicht nach nicht für alle impfbereiten Menschen Impfstoffdosen zur Verfügung. Deswegen ist eine Priorisierung notwendig. Im Positionspapier werden medizinisch-epidemiologische Aspekte der Infektionsprävention mit ethischen, rechtlichen und praktischen Überlegungen zusammengeführt. Daraus entwickeln die Autorinnen und Autoren einen Handlungsrahmen für die anfängliche Priorisierung der Impfmaßnahmen gegen COVID-19. Direkt zum PDF

„The Critical Need for international Cooperation during COVID-19 Pandemic“, G-Science-Stellungnahme (2020)
Angesichts der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 fordern die Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten eine verstärkte internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der COVID-19 Pandemie. In der gegenwärtigen Situation sei der globale wissenschaftlichen Austausch, die internationale Zusammenarbeit in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen sowie die abgestimmte und evidenzbasierte Entwicklung von gesundheitspolitischen Maßnahmen dringender als jemals zuvor. Direkt zum PDF (Englisch)

„Gemeinsam Schutz aufbauen“, Diskussionspapier der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Akademie der Wissenschaften Hamburg (2019)
Schutzimpfungen sind die beste Strategie, um eine Ansteckung mit schwerwiegenden Infektionskrankheiten zu verhindern. Sie haben weltweit zur Eindämmung von übertragbaren Erkrankungen beigetragen. Die meisten Menschen haben ein hohes Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Schutzimpfungen. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nimmt aus sehr unterschiedlichen Gründen Impfungen nicht oder nur unvollständig in Anspruch. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg haben im Juni 2019 zu diesem Thema das Diskussionspapier „Gemeinsam Schutz aufbauen“ veröffentlicht. Direkt zum PDF

„Verbesserung der globalen Gesundheit. Strategien und Instrumente zur Bekämpfung übertragbarer und nicht übertragbarer Krankheiten“, Gemeinsame Stellungnahme der G20-Wissenschaftsakademien (2017)
Übertragbare (infektiöse) und nicht übertragbare (nicht infektiöse) Krankheiten stellen weltweit eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit und für das Wohlbefinden jedes Einzelnen dar und bedrohen die Weltwirtschaft. Starke, kurz- und langfristige evidenzbasierte Strategien sind erforderlich. Die G20-Wissenschaftsakademien fordern (1) die Stärkung der Gesundheitsversorgung und der Public-Health-Systeme, (2) vorhandenes sowie neu entstehendes Wissen anzuwenden, (3) eine Beschäftigung mit den breiteren sozialen und umweltbedingten Determinanten von Gesundheit, (4) schwerwiegende Risikofaktoren für Krankheiten durch Ausbildung zu reduzieren und gesunde Lebensweisen zu fördern, (5) den globalen Zugang zu Gesundheitsressourcen sicherzustellen, und (6) robuste Strategien für Überwachung und Informationsaustausch zu verbessern und zu erweitern. Das Vorantreiben von Forschung ist eine Voraussetzung für die Bereitstellung des Wissens und neuer Instrumente, die für die Bewältigung dieser Herausforderungen erforderlich sind. Direkt zum PDF (Arbeitsübersetzung)

„Infektionskrankheiten und antimikrobielle Resistenz: Risiken und erforderliche Maßnahmen“, Stellungnahme der G7-Wissenschaftsakademien (2015)
Neu auftretende Infektionskrankheiten und antimikrobielle Resistenzen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit weltweit und für jeden Einzelnen dar. Eine umfassende Strategie ist daher erforderlich, um Gesundheitsrisiken durch Infektionskrankheiten zu begegnen – eine Strategie mit einem viel sichtbareren politischen und öffentlichen Profil und einem übergreifenden Ansatz, der Gesundheits-, Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik sowie weitere Politikfelder miteinbezieht. Direkt zum PDF (Arbeitsübersetzung)

„Akademien fordern Konsequenzen aus der Ebolavirus-Epidemie“, Gemeinsame Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (2014)
Das Ebolavirus breitet sich 2014 in unerwartetem Ausmaß aus. Der Ausbruch folgt dabei nicht den aus der Vergangenheit vertrauten Mustern. Das Virus tritt mit neuer Seuchendynamik in Regionen auf, in denen es früher nicht beobachtet wurde. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften weisen auf folgende Konsequenzen hin: Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie besteht ein dringender Bedarf an Impfstoffen und antiviralen Medikamenten. Um diesen Bedarf zu decken, muss kurzfristig die Weiterentwicklung von experimentell wirksamen Impfstoffen oder Therapeutika für die klinische Anwendung beschleunigt werden. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend muss die Entwicklung auch dann weiter verfolgt werden, wenn ein Erreger vorerst wieder verschwunden ist; denn ein erneuter Ausbruch wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden. Zum Vorsorgeprinzip gehört auch, dass bei Verfügbarkeit von wirksamen Impfstoffen und antiviralen Medikamenten diese bei einem erneuten Ausbruch in ausreichenden Mengen vorgehalten werden. Um auf zukünftige Ausbrüche besser vorbereitet zu sein, ist die medizinische und die sozialwissenschaftliche Forschung zu stärken. Direkt zum PDF

„Schutzimpfungen – Chancen und Herausforderungen“, Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2008)
Impfstoffe sind die kosteneffektivste Maßnahme der Infektionsmedizin und haben wesentlich zur Eindämmung von Infektionskrankheiten beigetragen. Trotzdem stellen solche Krankheiten nach wie vor ein globales gesundheitspolitisches Problem dar. Direkt zum PDF

 

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