Leopoldina Menü

Leopoldina Home

Thema im Fokus

Publikationen zum Thema

Publikationen zum Thema

Mitglieder der Leopoldina sowie weitere Expertinnen und Experten tauschen sich intensiv zum Thema Infektionskrankheiten und Pandemien, wie Corona oder Ebola, aus. Die Ergebnisse dieser interdisziplinären Auseinandersetzung münden in Publikationen, die sowohl gedruckt als auch digital verfügbar sind.

Ad-hoc-Stellungnahmen zur Coronavirus-Pandemie, Gesamtdokument, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2020)
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat bisher sechs Ad-hoc-Stellungnahmen zur Coronavirus-Pandemie veröffentlicht, die von interdisziplinären Arbeitsgruppen erstellt worden sind. Sie enthalten Empfehlungen, die dem obersten Prinzip folgen, dass die Gesundheit jedes einzelnen Menschen das nicht verhandelbare Ziel aller Maßnahmen gegen die Pandemie ist. Zugleich lassen sich diese Empfehlungen von der Erkenntnis leiten, dass der bestmögliche Gesundheitsschutz nicht in Widerspruch zur schrittweisen Wiederaufnahme und Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Lebens stehen muss, sondern sich beides bei Einhaltung strenger Vorgaben zum Gesundheitsschutz wechselseitig fördern kann. Direkt zum PDF

„Gemeinsam Schutz aufbauen“, Diskussionspapier der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Akademie der Wissenschaften Hamburg (2019)
Schutzimpfungen sind die beste Strategie, um eine Ansteckung mit schwerwiegenden Infektionskrankheiten zu verhindern. Sie haben weltweit zur Eindämmung von übertragbaren Erkrankungen beigetragen. Die meisten Menschen haben ein hohes Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Schutzimpfungen. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nimmt aus sehr unterschiedlichen Gründen Impfungen nicht oder nur unvollständig in Anspruch. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg haben im Juni 2019 zu diesem Thema das Diskussionspapier „Gemeinsam Schutz aufbauen“ veröffentlicht. Direkt zum PDF

„Improving Global Health“, Strategien und Instrumente zur Bekämpfung übertragbarer und nicht übertragbarer Krankheiten. Gemeinsame Stellungnahme der G20-Wissenschaftsakademien (2017)
Übertragbare (infektiöse) und nicht übertragbare (nicht infektiöse) Krankheiten stellen weltweit eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit und für das Wohlbefinden jedes Einzelnen dar und bedrohen die Weltwirtschaft. Starke, kurz- und langfristige evidenzbasierte Strategien sind erforderlich. Die G20-Wissenschaftsakademien fordern (1) die Stärkung der Gesundheitsversorgung und der Public-Health-Systeme, (2) vorhandenes sowie neu entstehendes Wissen anzuwenden, (3) eine Beschäftigung mit den breiteren sozialen und umweltbedingten Determinanten von Gesundheit, (4) schwerwiegende Risikofaktoren für Krankheiten durch Ausbildung zu reduzieren und gesunde Lebensweisen zu fördern, (5) den globalen Zugang zu Gesundheitsressourcen sicherzustellen, und (6) robuste Strategien für Überwachung und Informationsaustausch zu verbessern und zu erweitern. Das Vorantreiben von Forschung ist eine Voraussetzung für die Bereitstellung des Wissens und neuer Instrumente, die für die Bewältigung dieser Herausforderungen erforderlich sind. Die deutsche Version ist eine Arbeitsübersetzung - kein offizielles G20-Dokument. Direkt zum PDF (EN) / Direkt zum PDF (DE)

„G7 Academies’ Statement 2015: Infectious Diseases and Antimicrobial Resistence: Threats and Necessary Actions”, Gemeinsame Stellungnahme der G7-Wissenschaftsakademien (2015)
Neu auftretende Infektionskrankheiten und antimikrobielle Resistenzen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit weltweit und für jeden Einzelnen dar. Eine umfassende Strategie ist daher erforderlich, um Gesundheitsrisiken durch Infektionskrankheiten zu begegnen – eine Strategie mit einem viel sichtbareren politischen und öffentlichen Profil und einem übergreifenden Ansatz, der Gesundheits-, Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik sowie weitere Politikfelder miteinbezieht. Die deutsche Version ist eine Arbeitsübersetzung - kein offizielles G7-Dokument. Direkt zum PDF (EN) / Direkt zum PDF (DE)

„Akademien fordern Konsequenzen aus der Ebolavirus-Epidemie“, Gemeinsame Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (2014)
Das Ebolavirus breitet sich derzeit in unerwartetem Ausmaß aus. Der Ausbruch folgt dabei nicht den aus der Vergangenheit vertrauten Mustern. Das Virus tritt mit neuer Seuchendynamik in Regionen auf, in denen es früher nicht beobachtet wurde. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften weisen auf folgende Konsequenzen hin: Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie besteht ein dringender Bedarf an Impfstoffen und antiviralen Medikamenten. Um diesen Bedarf zu decken, muss kurzfristig die Weiterentwicklung von experimentell wirksamen Impfstoffen oder Therapeutika für die klinische Anwendung beschleunigt werden. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend muss die Entwicklung auch dann weiter verfolgt werden, wenn ein Erreger vorerst wieder verschwunden ist; denn ein erneuter Ausbruch wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden. Zum Vorsorgeprinzip gehört auch, dass bei Verfügbarkeit von wirksamen Impfstoffen und antiviralen Medikamenten diese bei einem erneuten Ausbruch in ausreichenden Mengen vorgehalten werden. Um auf zukünftige Ausbrüche besser vorbereitet zu sein, ist die medizinische und die sozialwissenschaftliche Forschung zu stärken. Direkt zum PDF

„Drug Resistance in Infectious Agents – A Global Threat to Humanity”, Gemeinsame Stellungnahme der G8-Wissenschaftsakademien (2013)
From the first antibiotic, penicillin introduced in 1940s, which came into wide scale use in the 1950s, anti-infective drugs to prevent mortality and morbidity arising from infections have unarguably been one of the most effective health interventions(besides chlorination of water and sanitation in general) in the history of modern medicine. Whether used to treat bacterial infections, or tuberculosis, malaria or HIV, these drugs have become a legacy arising from meticulous scientific and medical research over many decades that we all wish to pass on to future generations in as healthy a state as possible. This aim is getting increasingly threatened by the growing problem of drug resistance in infectious disease agents and itsspread globally. The pattern of emergence of drug resistance is almost uniform, independent of drug or infectious agent. It starts slowly, but then rises rapidly following a sigmoid shape of frequency change over time. The silent phase may be a decade or even longer, and its existence often lulls observers into a false sense of security post widespread use of a new drug.In recent decades, the rate of discovery of novel compounds, especially antibiotics, has slowed down considerably. From discovery to market it typically takes 10-15 years. The current need, therefore, is not only to extend the life of existing drugs but also to encourage discovery and development of new anti-infective drugs to combat the threat that drug resistance presents to human health. Direkt zum PDF (EN)

„Schutzimpfungen – Chancen und Herausforderungen“, Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2008)
Impfstoffe sind die kosteneffektivste Maßnahme der Infektionsmedizin und haben wesentlich zur Eindämmung von Infektionskrankheiten beigetragen. Trotzdem stellen solche Krankheiten nach wie vor ein globales gesundheitspolitisches Problem dar. Direkt zum PDF

Thema Pandemien im interaktiven Format

KONTAKT

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail presse@leopoldina.org