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Gemeinsamer Ausschuss Dual Use

Publikationen von DFG und Leopoldina zum Thema sicherheitsrelevante Forschung

Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung entsprechend den Empfehlungen von Leopoldina und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) (2019)
In diesem Artikel im Schwerpunktheft des Bundesgesundheitsblatts zur Rolle von Ethikkommissionen in Deutschland werden die Hintergründe, die zur Einrichtungen des Gemeinsamen Ausschusses und zur deutschlandweiten Etablierung der Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung geführt haben ebenso wie deren Aufgaben und Tätigkeiten in knapper Form beschrieben.

Gemeinsamer Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung: Tätigkeitsbericht (2018)
Der Bericht gibt einen Überblick über den Stand der deutschen und internationalen Debatten zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung sowie über entsprechende Verhaltenskodizes in der Industrie. Im Fokus stehen vor allem die Forschungsbereiche Genomchirurgie, Synthetische Biologie, Robotik und Künstliche Intelligenz. Ein weiteres Thema des Berichts sind die Voraussetzungen der Förderung sicherheitsrelevanter Forschung durch die DFG und im EU-Rahmenprogramm „Horizon 2020“. Weiterhin werden die Ergebnisse einer Umfrage zur Tätigkeit der Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung in den letzten zwei Jahren und Initiativen zur Bewusstseinsbildung für ethische Aspekte sicherheitsrelevanter Forschung vorgestellt. Der Bericht schließt mit der Dokumentation der letzten beiden Veranstaltungen des Ausschusses und einem Ausblick ab.

InterAcademy Partnership: Assessing the Security Implications of Genome Editing Technology: Report of an international workshop (2018)
Der Akademieverbund InterAcademy Partnership (IAP) veranstaltete vom 11. bis 13. Oktober 2017 einen Workshop zu den neuesten Entwicklungen im Bereich Genome Editing und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Der Workshop wurde von den US National Academies of Science, Engineering and Medicine (NASEM), dem European Academies Science Advisory Council (EASAC) und der Leopoldina organisiert.

DFG: Leitfaden für die Antragsstellung (2018)
Im Punkt 2.6 fordert die DFG die Antragstellenden dazu auf, Forschungsvorhaben auf eine mögliche Sicherheitsrelevanz zu prüfen und sich gegebenenfalls von einer KEF beraten zu lassen.

Gemeinsamer Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung: Tätigkeitsbericht (2016)
Der vorliegende Tätigkeitsbericht fasst im Teil A die Entwicklungen zusammen, die im November 2014 zur Etablierung des Gemeinsamen Ausschusses zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina geführt haben. Im Teil B wird über die Aufgaben des Gemeinsamen Ausschusses und dessen Aktivitäten bis zum 1. Oktober 2016, insbesondere über den Stand der Umsetzung der Empfehlungen zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung von DFG und Leopoldina vom Juni 2014, berichtet. Teil C gibt einen Überblick über die politischen Debatten zum Thema Sicherheitsrelevante Forschung in Deutschland, die bestimmte Experimente an hochpathogenen Influenzaviren ausgelöst hatten. Teil D gibt einen Ausblick zur angestrebten weiteren Entwicklung des Gemeinsamen Ausschusses.

Mustersatzung für Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung (2016, PDF)
Die vorliegende Mustersatzung soll eine Hilfe für die Einrichtung von Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung (KEF) an deutschen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Forschungsgesellschaften bilden.

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech, Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften: Chancen und Grenzen des Genome Editing (2015)
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften – acatech, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) machen darauf aufmerksam, dass genome editing ein hohes wissenschaftliches Potential besitzt und in vielen Bereichen ethisch und rechtlich unbedenklich ist.

EASAC: Gain of Function: experimental applications relating to potentially pandemic pathogens (2015)
Influenza outbreaks cause significant burden to public health. The inability to predict which specific virus subtypes will trigger the next influenza pandemic emphasizes the need to address gaps in the knowledge required to manage future pandemics. Research, including the study of virus transmissibility, host range, resistance, immunogenicity, pathogenicity and virulence, is critical to fill many of these knowledge gaps.

Freiheit und Verantwortung der Wissenschaft: Rechtfertigen die Erfolgschancen von Forschung ihre potentiellen Risiken? (2015)
Dokumentation des Symposiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Ethikrates am 3. November 2014 in Halle (Saale). Neben den Fragen zur Wissenschaftsfreiheit und den Umgang der Wissenschaften mit ihrer Verantwortung werden konkrete Problemfelder sicherheitsrelevanter Forschung wie die Forschung an hochpathogenen Viren, 3-D-Druck oder Big Data dargestellt.

Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung – Empfehlungen zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung (2014)
Forschung ist eine wesentliche Grundlage für den Fortschritt. Voraussetzung hierfür ist die Freiheit der Forschung, die durch das Grundgesetz besonders geschützt ist. Mit freier Forschung gehen jedoch auch Risiken einher. Diese resultieren vor allem aus der Gefahr, dass nützliche Forschungsergebnisse missbraucht werden können (die sogenannte Dual-Use-Problematik). Diese Risiken sind durch rechtliche Regelungen nur begrenzt erfassbar.

DFG-Senatskommission: Grundsatzfragen der Genforschung: Verhaltenscodex – Arbeit mit hochpathogenen Mikroorganismen und Toxinen (2013, PDF)
Die DFG möchte Wissenschaftlern einen Verhaltenscodex an die Hand geben, der die Arbeiten mit hochpathogenen Mikroorganismen und Toxinen aufgreift und auf die spezifische Situation in Deutschland eingeht.

Geschäftsstelle

Gemeinsamer Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung von DFG und Leopoldina

Geschäftsstelle c/o ABC Business Center (4. OG)
Friedrichstraße 79
10117 Berlin

Dr. Johannes Fritsch

Dr. Johannes Fritsch

Leiter der Geschäftsstelle

Telefon: 0160 9121 2676
E-Mail: johannes.fritsch@leopoldina.org

N.N.

Projektkoordination

E-Mail: gemeinsamer-ausschuss@leopoldina.org

Dr. Anita Krätzner-Ebert

Dr. Anita Krätzner-Ebert

Wissenschaftliche Referentin

Telefon: 0175 - 293 3935
E-Mail: anita.kraetzner-ebert@leopoldina.org

Dr. Katarina Timofeev

Ansprechpartnerin der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Telefon: 0228 - 885 2989
Fax: 0228 - 885 713 320
E-Mail: dual-use@dfg.de