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The Evolution of Intensive Care Medicine - Erhalt von Kognition und Mobilität

Mehr zu 'The Evolution of Intensive Care Medicine - Erhalt von Kognition und Mobilität'

Leopoldina-Symposium

Datum: Freitag, 24. bis Samstag, 25. Februar 2017
Uhrzeit: 09:00 bis 16:00
Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58-59, 10117 Berlin

Die Lebensqualität von Patienten nach schwersten Erkrankungen stellt wissenschaftliche, gesellschaftliche und sozioökonomische Herausforderungen, die neue Strategien erfordern. Diesen will das Symposium „Evolution der Intensivmedizin“ offensiv begegnen und dabei zurückblicken, um aus der Vergangenheit zu lernen und die Zukunft und Weiterentwicklung patientenzentriert zu gestalten.

Nach Intensivbehandlungen leiden Patienten häufig unter funktionellen Einschränkungen, wie Verwirrtheit oder Gehbehinderung. Mehr als die Hälfte aller intensivmedizinisch behandelten Personen sind von solchen Einschränkungen betroffen, die als Post-Intensive Care Syndrom (PICS) zusammengefasst werden. Es ist daher notwendig, dass sich die adäquate Versorgung kritisch kranker Patienten verstärkt auf den Erhalt von Mobilität und Kognition konzentriert. Die amerikanische Fachgesellschaft für Intensivmedizin hat darauf schon 2014 in einem Bericht anlässlich der Versammlung der weltweiten Förderation intensivmedizinischer Fachgesellschaften hingewiesen.

Das Leopoldina-Symposium widmet sich am ersten Tag gesellschaftspolitischen und individualmedizinischen Fragestellungen. Die Bedeutung von PICS im nationalen und internationalen Kontext wird ebenso beleuchtet wie die Anpassung der Intensivmedizin an die neuen Herausforderungen. Am zweiten Tag werden wissenschaftliche Multisystemansätze fusioniert, um das funktionelle Behandlungsergebniss zu verbessern und den interprofessionellen Diskurs zu fördern.

Der Schwerpunkt Kognition und Mobilität wird aus verschiedenen Fachrichtungen und Forschungsschwerpunkten beleuchtet. Übergeordnetes Thema ist die Weiterentwicklung von Wissenschaft, Evidenz und Exzellenz. Dem daraus abgeleiteten klinischen Handeln und der individualmedizinischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung müssen wir als Akteure in diesem Hochrisikobereich gerecht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Das Symposium richtet sich an ein wissenschaftliches Publikum. Die Teilnahmekosten betragen 95 Euro. Pflegekräfte, Studierende, Charité-Mitarbeiter sowie DGAI- und ESICM-Mitglieder erhalten eine Ermäßigung.

Anmeldung

Kontakt

Dr. Björn Weiß
Klinik für Anästhesiologie mit dem Schwerpunkt operative Intensivmedizin
Langenbeck-Virchow-Haus
Tel.: 030-450 631027
E-Mail: bjoern.weiss@charite.de

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