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Wissenschaftshistorische Seminare

Der Mathematiker Felix Klein (1849–1925): Reformator der akademischen Welt

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Foto: Wikimedia Commons

Ein Vortrag im Wissenschaftshistorischen Seminar von Prof. Dr. Renate Tobies (Jena)

Datum: Dienstag, 2. Juni 2020
Uhrzeit: 18:00
Ort: Lesesaal des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung, Emil-Abderhalden-Straße 36, 06108 Halle (Saale)

Ein immenses Arbeitsethos und Talent hatten Felix Klein schon 23-jährig auf eine ordentliche Professur an der Universität Erlangen geführt und schließlich nach München, Leipzig und Göttingen, wo er ein internationales mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Zentrum kreierte. Bereits sein „Erlanger Programm“ für die Geometrie wurde mit der ordnenden Kraft des Periodensystem der chemischen Elemente verglichen. Felix Klein, Mitglied der Leopoldina seit 1886, formulierte nicht nur weitere Programme für die Mathematik und ihre Anwendungen, sondern für das gesamte System akademischer Lehre und Forschung. Das betraf das Fördern damals neuer Kategorien von Studierenden: Ausländer und Frauen. Das betraf die Reform der Lehre vom Kindergarten bis zur Hochschule. Das betraf eine neue Art der Forschungsfinanzierung durch die Industrie sowie zahlreiche weitere Aspekte, die heute noch aktuell sind.

Kleins Art und Weise, neue internationale Trends zu erkennen und geeignete Maßnahmen in Kooperation mit interessierten Partnern und Entscheidungsträgern umzusetzen, kann beispielgebend auch für aktuelles Herangehen sein. Basierend auf ihrem Buch „Felix Klein: Visionen für Mathematik, Anwendungen und Unterricht“ (Springer Spektrum, 2019) wird Prof. Dr. Renate Tobies eine Seite des Wissenschaftlers und Wissenschaftsorganisators vorstellen, die für ein breites Publikum interessant ist.

Prof. Dr. Rainer Godel und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Dieter Hoffmann laden Sie herzlich ein.

Weitere Informationen

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt

Prof. Dr. Rainer Godel
Leiter des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung
E-Mail: rainer.godel@leopoldina.org
Tel.: 0345 / 47 239 -118

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