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Genome Editing in Europa: neue Agenda oder neue Auseinandersetzungen?

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Adobe Stock: Robb; andriano_cz; U. J. Alexander

Internationale Konferenz der Leopoldina und DFG zur Beratung von Politik und Gesellschaft anlässlich der deutschen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union

Datum: Donnerstag, 1. bis Freitag, 2. Oktober 2020
Ort: Online

1. Oktober: 11:00 – 15:30 Uhr GMT+2
2. Oktober: 12:30 – 17:00 Uhr GMT+2

Vor dem Hintergrund des EuGH-Urteils in der Rechtssache C-528/16 vom 25. Juli 2018 zu Genetisch veränderten Organismen (GVO) bat der Europäische Rat die Europäische Kommission am 8. November 2019, bis April 2021 eine Studie über den “Status neuartiger Gentechniken im Unionsrecht” vorzulegen. Die Studie solle einen „Vorschlag“ enthalten, der in einen Legislativvorschlag zur Änderung der bestehenden EU-Verordnung münden könnte. Eine umfassende Überprüfung ausländischer Regelwerke solle die faktische Grundlage dieser Studie schaffen.
 
Angesichts der Vielfalt der Reaktionen auf das EuGH-Urteil von der lokalen bis zur EU-Ebene und von der Wirtschaft bis zu Verbrauchern beschlossen die deutschen Akademien der Wissenschaften und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Debatte mithilfe evidenzbasierter, wissenschaftlicher Fakten zu unterstützen. Hierfür veröffentlichten sie einen Bericht, der von einer interdisziplinären Expertengruppe erstellt wurde. Dieser Bericht fordert einen differenzierteren Ansatz für die Regulierung von GVO in Europa und betont die Notwendigkeit, einen vorausschauenden Rechtsrahmen zu entwickeln und wissenschaftliche Fakten in die Gestaltung von Politik und Regulierung einfließen zu lassen.

Das Treffen soll der Erörterung und Diskussion der neuesten Aspekte von GVO in Europa und der Welt dienen, wobei ein Schwerpunkt auf den Perspektiven der EU-Regulierung in diesem Bereich und auf der optimalen Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Politik und des Verbraucherschutzes liegen. Darüber hinaus wird der von den deutschen Akademien der Wissenschaften und der DFG in Auftrag gegebene Bericht vorgestellt.

Videomitschnitt

Präsentationsfolien

Weitere Informationen und Anmeldung

Die Konferenz wird als eine Reihe von Zoom-Webinaren stattfinden. Eine vorherige Registrierung ist erforderlich (eine einzige Registrierung für alle Webinare). Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Zoom. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Die Anmeldung ist geschlossen.

Kontakt

LEOPOLDINA
Lucian Brujan
Abteilung Internationale Beziehungen
Tel.: +49 (0)345 472 39-836
E-Mail: lucian.brujan@leopoldina.org

Dr. Johannes Fritsch
Geschäftsstelle des Gemeinsamen Ausschusses DFG-Leopoldina zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung
Tel.: +49 (0)160 91212676
E-Mail: johannes.fritsch@leopoldina.org

Dr. Henning Steinicke
Abteilung Wissenschaft-Politik-Gesellschaft
Tel.: +49 (0)345 47 239 864
E-Mail: henning.steinicke@leopoldina.org  

DFG
Dr. Catherine Kistner
Gruppe Lebenswissenschaften 1: Molekulare und Organismische Biologie
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Tel.: +49 (0)228 885-2803
E-Mail: catherine.kistner@dfg.de

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