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Symposien

Therapie allergischer Erkrankungen – Stand und Ausblick

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Foto: ©blickwinkel/J. Kottmann

Symposium der Paul-Martini-Stiftung 2020 in Verbindung mit der Leopoldina

Datum: Freitag, 20. bis Samstag, 21. November 2020
Ort: Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin und Online

Im Schatten der Covid-19-Pandemie dieses Jahres gibt es weitere Krankheitsgebiete, die epidemische Ausmaße erreicht haben, aber keine Schlagzeilen machen. Dazu zählen die Allergien: Wer nicht selbst betroffen ist, hat Angehörige, Nachbarinnen oder Nachbarn, die darunter leiden. Im Kindesalter sind 20 Prozent, im Erwachsenenalter mehr als 30 Prozent der Bevölkerung irgendwann betroffen. Und ähnlich wie bei der Corona-Pandemie haben auch hier manche Patientinnen und Patienten nur schwache Symptome, während es für andere lebensbedrohlich wird, etwa bei einem Bienenstich oder einem schweren Asthmaanfall. Aber auch weniger schwer getroffene Patientinnen und Patienten erleiden meist deutliche Einbußen an Lebensqualität – und ihre Angehörigen ebenfalls. Allergien verursachen durch Behandlung und Fehlzeiten hohe direkte und indirekte Krankheitskosten. Das sind Gründe genug, den Allergien und ihren Manifestationen in verschiedenen Organsystemen ein eigenes Paul-Martini-Symposium zu widmen und dabei auch Reaktionen auf Arzneimittel einzubeziehen.

Im Symposium werden Diagnostik und Therapie von atopischer Dermatitis, allergischem Asthma, Rhinitis und Nahrungsmittelallergien behandelt. Bei Arzneimittelreaktionen geht es um Anaphylaxien und kutane Reaktionen, aber auch um die Bedeutung des Mikrobioms in Darm und Atemwegen für Therapien. Weiterhin wird erläutert, wie die molekulare Allergiediagnostik funktioniert, welche Therapiestrategien sich im Alltag bewährt haben und wie eine aktuelle Allergen-Immuntherapie funktioniert. Schließlich geht es um die Zukunft der Allergiebehandlungen, und die Vorträge gehen auch auf Auswirkungen des Klimawandels, Einflüsse der Epigenetik und eine personalisierte Behandlungsstrategie ein. Damit bietet das Symposium eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand einen fundierten Überblick über die Therapien in diesem Krankheitsgebiet zu verschaffen, das so vielen Menschen zu schaffen macht.

Das Symposium wird von der Leopoldina gefördert.

Weitere Informationen und Anmeldung

Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum, der Eintritt ist frei. Das Symposium ist als Hybridveranstaltung geplant und wird online übertragen. Um eine Anmeldung bis zum 1. November 2020 wird gebeten.

Kontakt

Barbara Schwalbach
Paul-Martini-Stiftung
E-Mail: barbara.schwalbach@paul-martini-stiftung.de
Tel.: 030 20604-599

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