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Barbara Stollberg-Rilinger erhält Preis der Leipziger Buchmesse

Die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger, Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Münster und Leopoldina-Mitglied, hat für ihr Buch „Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit“ den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik erhalten. Die Auszeichnung wurde ihr am 23. März in Leipzig überreicht.

Barbara Stollberg-Rilinger erforscht die Rolle von Symbolen und Ritualen in der gesellschaftlichen Ordnung der frühen Neuzeit. In ihrer Biografie betrachtet sie die österreichische Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) in postmoderner Perspektive abseits der überlieferten Verehrung als Herrscherpersönlichkeit und Landesmutter. Damit stellt sie auch das Selbstverständnis der Moderne auf den Prüfstand und ermöglicht zugleich eine neue Betrachtungsweise der symbolischen Ordnung und der Welt der Zeichen des 18. Jahrhunderts.

Stollberg-Rilinger studierte Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und wurde 1985 promoviert. Sie habilitierte sich 1994 an der Universität zu Köln und ist seit 1997 Professorin für Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von 2011 bis 2015 war sie dort Sprecherin des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und ist seitdem stellvertretende Sprecherin. Sie ist seit 2012 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Kulturwissenschaften.

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 im Rahmen der Leipziger Buchmesse vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert.

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