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Roland Wiesendanger mit Hamburger Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Der Experimentalphysiker Roland Wiesendanger, Professor an der Universität Hamburg und Mitglied der Leopoldina, hat den Hamburger Wissenschaftspreis 2015 im Bereich „Nanowissenschaften“ erhalten. Wiesendanger wurde damit für seine Forschungsarbeiten zum Nanomagnetismus geehrt. Die Auszeichnung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist mit 100.000 Euro dotiert und wurde ihm am 20. November 2015 verliehen.

Roland Wiesendanger forscht im Bereich der spinpolarisierten Rastertunnelmikroskopie und  -spektroskopie. Seine Forschung ermöglicht eine direkte Ansicht von magnetischen Strukturen auf atomarer Ebene. So kann beispielsweise eine detaillierte Darstellung von Ferrimagneten, Antiferromagneten und ultradünnen ferromagnetischen Schichten erzielt werden. Diese Erkenntnisse können insbesondere für die Ausarbeitung neuer Speichertechnologien genutzt werden.

Wiesendanger studierte Physik, Mathematik und Astronomie an der Universität Basel, Schweiz. Dort wurde er im Jahre 1987 auch promoviert. Nach seiner Habilitation 1990 und zweijähriger Tätigkeit an der Universität Basel forscht Wiesendanger seit 1993 als Professor für Experimentalphysik an der Universität Hamburg. Seit 2006 ist er Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 668 „Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur”.

Roland Wiesendanger wurde mehrfach für seine Forschungsarbeiten ausgezeichnet, unter anderem mit dem Karl Heinz-Beckurts-Preis und der Heinrich Rohrer Grand Medal. Wiesendanger ist seit 2000 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Physik.

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