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Klement Tockner zum Präsidenten des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gewählt

Der Biologe und Ökologe Klement Tockner, Professor für Aquatische Ökologie an der Freien Universität Berlin, Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und Leopoldina-Mitglied, ist zum Präsidenten des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gewählt worden. Er wurde vom Aufsichtsrat des Fonds für vier Jahre gewählt, die Amtszeit beginnt am 1. September 2016.

Klement Tockner forscht vor allem zur Ökologie und Biodiversität von Gewässern und verbindet dabei Grundlagen- mit anwendungsorientierter Forschung. Er berät Politik und Gesellschaft in Fragen des nachhaltigen Gewässermanagements.

Klement Tockner wurde an der Universität Wien promoviert, war Berater für Gewässermanagement in Ruanda und Uganda und forschte als Wissenschaftler an der Universität Wien, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und am Cary Institute of Ecosystem Studies, USA. Seit 2007 ist er Professor an der FU Berlin und zugleich Direktor des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin. Klement Tockner ist seit 2015 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Geowissenschaften sowie seit 2012 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) ist Österreichs bedeutendste Institution zur Förderung der Grundlagenforschung. Das wissenschaftliche Präsidium des FWF besteht aus einem Präsidenten und drei Vizepräsidenten.

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