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Annette Beck-Sickinger erhält Leipziger Wissenschaftspreis 2016

Die Biologin und Chemikerin Annette Beck-Sickinger, Professorin für Biochemie und Bioorganische Chemie an der Universität Leipzig und Leopoldina-Mitglied, hat den Leipziger Wissenschaftspreis 2016 erhalten. Sie wurde damit für ihre Beiträge zur Erforschung von Peptid-Protein-Interaktionen ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr am 8. April 2016 in Leipzig verliehen.

Annette Beck-Sickinger studierte Chemie und Biologie in Tübingen und wurde 1989 in Organischer Chemie promoviert. Nach Forschungsaufenthalten in La Jolla, USA, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und in Kopenhagen habilitierte sie sich 1995 in Tübingen für das Fach Biochemie. Ab 1997 war sie zunächst Assistenzprofessorin für Pharmazeutische Biochemie an der ETH Zürich, seit 1999 ist sie Professorin an der Universität Leipzig und seit 2009 zudem Gastprofessorin an der Vanderbilt University, Nashville, USA.

Annette Beck-Sickinger forscht zu Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen von Neuropeptiden. Die Anwendungsmöglichkeiten ihrer Arbeiten zu Peptid-Protein-Interaktionen liegen beispielsweise auf den Gebieten der Tumortherapie, der Schmerzforschung und der Entwicklung von Biomaterialien. Beck-Sickinger ist seit 2012 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Chemie.

Der Leipziger Wissenschaftspreis wird seit 2001 gemeinsam von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Leipzig und der Stadt Leipzig verliehen. Unter den bisherigen Preisträgern ist mit dem Paläogenetiker Svante Pääbo ein weiteres Leopoldina-Mitglied.

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