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Wolfgang Frühwald mit Gustav Magnus-Medaille der DPG ausgezeichnet

Der Germanist Wolfgang Frühwald, emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leopoldina-Mitglied, hat die Gustav Magnus-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) erhalten. Er wurde damit für seine Verdienste als Vermittler zwischen den Natur- und Geisteswissenschaften geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm bei der Jahrestagung der DPG am 8. März 2016 verliehen.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft würdigte Frühwald mit der Verleihung der Medaille als Wissenschaftskommunikator, der sich „stets um ein tiefes Verständnis anderer wissenschaftlicher Disziplinen bemüht habe, insbesondere der Physik”. Frühwalds Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der deutschsprachigen Mystik des Mittelalters und der Literatur in Klassik und Romantik, aber auch auf der modernen Wissenschaftsgeschichte.

Wolfgang Frühwald war nach Studium, Promotion und Habilitation in München zunächst Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier-Kaiserslautern, von 1974 bis 2003 dann an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1992 bis 1997 war er Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und 1999 bis 2007 als erster Geisteswissenschaftler Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. In diesen Funktionen setzte er sich sich auch für mehr Transparenz und Öffentlichkeit der Forschung ein. Frühwald ist seit dem Jahr 2003 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Kulturwissenschaften.

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