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Die „Säuberung“ der deutschen Universitäten 1933-1945

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Wissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. Michael Grüttner (Berlin)

Datum: Mittwoch, 7. September 2016
Uhrzeit: 18:15 bis 19:45
Ort: Lesesaal des Studienzentrums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)

Im Unterschied zum italienischen Faschismus begannen die Nationalsozialisten schon unmittelbar nach der Machtübernahme mit einer großangelegten „Säuberung“ der Universitäten, die sich über Jahre hinzog. Davon betroffen waren sowohl die Studierenden als auch der Lehrkörper. Der Vortrag informiert über die Opfer ebenso wie über die Nutznießer dieser Entwicklung. Analysiert werden unter anderem das Ausmaß der Vertreibungen und die erheblichen Unterschiede zwischen einzelnen Universitäten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie die nicht von der Säuberungspolitik betroffenen Hochschullehrer auf die Vertreibung ihrer Kollegen reagierten. Schließlich werden das weitere Schicksal der Vertriebenen und die Konsequenzen der Säuberungspolitik für das deutsche Wissenschaftssystem thematisiert.

Der Abendvortrag findet im Rahmen des Anneliese Maier-Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung statt, dessen aktueller Preisträger Leopoldina-Mitglied Prof. Paul J. Weindling, Oxford Brookes ist.

Weitere Informationen

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Kontakt

Prof. Dr. Rainer Godel
Leiter Studienzentrum
E-Mail: rainer.godel@leopoldina.org
Tel.: 0345 / 472 39 115

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