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Pressemitteilung | Freitag, 25. Mai 2012

Nationalakademie Leopoldina weiht ihren neuen Hauptsitz in Halle (Saale) ein

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina weiht heute mit einem Festakt und einem anschließenden Fest-Kolloquium ihren neuen Hauptsitz in Halle ein. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft hob Leopoldina-Präsident Professor Jörg Hacker in seiner Eröffnungsrede besonders den Wandel der Leopoldina von einer reinen Gelehrtenvereinigung zu einer modernen Arbeitsakademie hervor. Dieser Wandel werde durch das neue repräsentative Gebäude sichtbar.

Mit dem neuen Gebäude öffne sich die Leopoldina mehr als zuvor der Gesellschaft, sagte Professor Jörg Hacker. Das Haus befördere den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik. „Wissenschaftsakademien sind diejenigen Institutionen, die eine wissenschaftlich fundierte und unabhängige Beratung zu fundamentalen Problemen anbieten können.“ Das seien etwa die Herausforderungen des Klimawandels und der Energiewende, aber auch ethische und juristische Aspekte des biotechnologischen Fortschritts, so Hacker.
Jörg Hacker dankte Bund und Land für die erfolgte Unterstützung beim Kauf und bei der Sanierung der Immobilie. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte knapp 16 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützte den Kauf der Immobilie mit knapp einer Million Euro, ebenfalls aus Mitteln des Konjunkturpakets II.

Professor Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, betonte in ihrer Ansprache: „Mit dem Umzug in das wunderschöne, neu restaurierte Domizil auf dem Jägerberg hat die Leopoldina einen Ort gefunden, der ihrer Aufgabe als Nationale Akademie der Wissenschaften gerecht wird.“ Wesentliche Aufgabe der Nationalakademie sei die immer wichtiger werdende wissenschaftsbasierte Beratung von Politik und Gesellschaft. „Angesichts der zunehmenden Komplexität gesellschaftlicher Prozesse wachsen die Ansprüche an die Wissenschaft, handlungsrelevantes Wissen für politische Entscheidungen zur Verfügung zu stellen“, so Schavan.

Die Leopoldina wurde 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften ernannt. Seitdem nimmt sie die Aufgabe der Beratung von Politik und Gesellschaft zu aktuellen wissenschaftspolitischen Fragen wahr. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft außerdem in den internationalen Akademienverbünden, in denen sich die Nationalen Akademien der Wissenschaften organisiert haben. Um diese neuen Aufgaben angemessen wahrnehmen zu können, wurde die Akademie personell erweitert. Im Rahmen des Ausbauprozesses arbeiten seit Beginn des Jahres die Mitarbeiter des Präsidialbüros, des Generalsekretariats, der Verwaltung und der Abteilungen Internationale Beziehungen, Politikberatung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in dem neuen Haus auf dem Jägerberg in Halle. Die Leopoldina wird zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 20 Prozent vom Land Sachsen-Anhalt finanziert.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

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