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619 Pressemitteilungen
  • Nationalakademie Leopoldina und Alexander von Humboldt-Stiftung veranstalten Deutsch-Türkische Wissenschaftsgespräche

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Alexander von Humboldt-Stiftung

    Dienstag, 21. Oktober 2014 - „Networked Challenges: Tectonics – Megacities – Urban Planning” lautet der Titel der ersten Deutsch-Türkischen Wissenschaftsgespräche, die die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Alexander von Humboldt-Stiftung am Freitag, 24. Oktober, in Istanbul durchführen. Die Veranstaltung an der Technischen Universität Istanbul findet im Rahmen des „Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014“ statt. Sie bildet den Auftakt einer gemeinsamen Reihe Konferenzen und Fachgespräche mit Wissenschaftlern aus Deutschland und der Türkei.

  • Wissenschaft zwischen Freiheit und Verantwortung: Leopoldina, Ethikrat und DFG veranstalten Symposium zu Dual Use

    Montag, 20. Oktober 2014 - In nahezu allen Wissenschaftsgebieten besteht die Gefahr, dass Forschungsergebnisse zu schädlichen Zwecken missbraucht werden. Diese Dual-Use-Problematik löst immer wieder Diskussionen über Nutzen und Risiken einzelner Forschungsvorhaben aus. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsche Ethikrat veranstalten am Montag, 3. November 2014, in Halle (Saale) ein gemeinsames wissenschaftliches Symposium zu diesem Thema. Ziel ist es, das Problembewusstsein für einen möglichen Missbrauch von Forschungsergebnissen zu stärken.

  • Akademien fordern Konsequenzen aus der Ebolavirus-Epidemie

    Mittwoch, 15. Oktober 2014 - Das Ebolavirus breitet sich derzeit in unerwartetem Ausmaß aus. Der Ausbruch folgt dabei nicht den aus der Vergangenheit vertrauten Mustern. Das Virus tritt mit neuer Seuchendynamik in Regionen auf, in denen es früher nicht beobachtet wurde. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften weisen auf folgende Konsequenzen hin: Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie besteht ein dringender Bedarf an Impfstoffen und antiviralen Medikamenten. Um diesen Bedarf zu decken, muss kurzfristig die Weiterentwicklung von experimentell wirksamen Impfstoffen oder Therapeutika für die klinische Anwendung beschleunigt werden. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend muss die Entwicklung auch dann weiter verfolgt werden, wenn ein Erreger vorerst wieder verschwunden ist; denn ein erneuter Ausbruch wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden. Zum Vorsorgeprinzip gehört auch, dass bei Verfügbarkeit von wirksamen Impfstoffen und antiviralen Medikamenten diese bei einem erneuten Ausbruch in ausreichenden Mengen vorgehalten werden. Um auf zukünftige Ausbrüche besser vorbereitet zu sein, ist die medizinische und die sozialwissenschaftliche Forschung zu stärken.

  • Assistenz-Roboter: Leopoldina und Koreanische Akademie der Wissenschaften veranstalten Symposium an der TU München

    Dienstag, 14. Oktober 2014 - Roboter werden nicht mehr nur in der industriellen Produktion eingesetzt. Ein zunehmend wichtiges Thema ist die Entwicklung von Assistenzrobotern, die in direkte Interaktion mit Menschen treten. Sie können beispielsweise im häuslichen Umfeld, in Rehabilitationskliniken oder in Operationssälen zum Einsatz kommen. Welche besonderen Anforderungen müssen diese Assistenzroboter erfüllen? Bei einem gemeinsamen Symposium der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Korean Academy of Science and Technology (KAST) werden sich Experten vom 27. bis 28. Oktober an der Technischen Universität München treffen, um neueste Entwicklungen in diesem Bereich vorzustellen.

  • Welche Sprache sprechen Wissenschaftler? Experten beleuchten die Kommunikation zwischen Forschern und Gesellschaft

    Donnerstag, 9. Oktober 2014 - Wissenschaftler verwenden häufig eine Fachsprache, die viele technische Begriffe, Abkürzungen und englische Ausdrücke enthält. Innerhalb eines Fachgebiets mag dies die Verständigung erleichtern. In der Kommunikation mit der Öffentlichkeit und der Politik ist sie indes oft nicht geeignet. Welche Sprache müssen Wissenschaftler also verwenden, wenn sie diese Zielgruppen informieren und beraten wollen? Das Leopoldina-Symposium „Sprache der Wissenschaft – Sprache der Politikberatung“ am Donnerstag, 16. Oktober 2014, in Halle (Saale) wird zum Nachdenken über diese Frage anregen. Am Vorabend , Mittwoch, 15. Oktober, wird sich der Schweizer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Adolf Muschg mit diesem Themenfeld befassen. In der Leopoldina-Vorlesung „Der Hofnarr und das Gleichgewicht“ fragt sich der Büchner-Preisträger, was der „Kulturträger“ als Berater zur menschlichen Gesellschaft beitragen kann.

  • Leopoldina-Präsident Jörg Hacker gratuliert Leopoldina-Mitglied Stefan W. Hell zum Nobelpreis für Chemie

    Mittwoch, 8. Oktober 2014 - Stefan W. Hell, Mitglied der Leopoldina, erhält den Nobelpreis für Chemie. Hell wird gemeinsam mit den US-amerikanischen Wissenschaftlern Eric Betzig (Ashburn) und William Moerner (Stanford) für die Entwicklung von neuen fluoreszenzmikroskopischen Methoden ausgezeichnet. Hell wird für die Entdeckung des ersten mikroskopischen Verfahrens geehrt, mit dem man mit fokussiertem Licht Auflösungen weit unterhalb der Lichtwellenlänge erzielen kann. Für die biomedizinische Forschung ist dieses Verfahren, „Stimulated Emission Depletion“, kurz STED-Mikroskopie genannt, von großer Bedeutung. Denn die Lichtmikroskopie ist bislang das einzige Verfahren, mit dem man in einer lebenden Zelle und in Gewebe die räumliche Organisation und Dynamik von Molekülen erfassen kann. Betzig und Moerner haben unabhängig voneinander die Grundlage für eine weitere Methode der Fluoreszenzmikroskopie gelegt, die sogenannte „single-molecule microscopy“.

  • Präsidentin der israelischen Nationalakademie Ruth Arnon besucht die Leopoldina

    Dienstag, 7. Oktober 2014 - Die Präsidentin der Israel Academy of Sciences and Humanities, Professor Ruth Arnon, wird am kommenden Montag, 13. Oktober, an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle zu Gesprächen erwartet. Die Wissenschaftlerin wird sich mit Leopoldina-Präsident Professor Jörg Hacker treffen. Die israelische Nationalakademie und die Leopoldina haben im vergangenen Jahr einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die Unterzeichnung fand im Dezember 2013 in Jerusalem statt.

  • Wissensaustausch zwischen West und Ost: Leopoldina-Symposium zu Chinas Weg in die Moderne

    Donnerstag, 2. Oktober 2014 - Wie wirkte sich der Wissenstransfer von Europa nach China in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus? Dieser Frage gehen Historiker aus Deutschland, Japan und China beim Symposium „Wissenstransfer und Modernisierungsprozesse zwischen Europa und Ostasien“ nach. Die Tagung findet vom 6. bis zum 8. Oktober im Studienzentrum der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) statt. Teil des Programms sind zwei öffentliche Vorträge am Montag, den 6. Oktober, und am Dienstag, den 7. Oktober.

  • Jörg Hacker als Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wiedergewählt

    Freitag, 19. September 2014 - Der Senat der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Prof. Dr. Jörg Hacker als Präsidenten der Akademie bestätigt. Der Mikrobiologe wurde für eine weitere fünfjährige Amtszeit gewählt, die am 1. März 2015 beginnt. Jörg Hacker führt die Geschicke der Leopoldina seit dem Jahr 2010. Die Wahl fand am Vorabend der Leopoldina-Jahresversammlung 2014 statt, die heute in Rostock beginnt. Der Senat hat zudem über die Nachbesetzung eines der vier Vizepräsidenten abgestimmt und die Positionen des Sekretars der Klasse III – Lebenswissenschaften und des Vertreters der Mitglieder aus der Schweiz, neu besetzt.

  • Apollos Gabe: Musikwissenschaftler spricht über die Neurobiologie der Musikwahrnehmung und des virtuosen Musizierens

    Freitag, 12. September 2014 - Welche Anforderungen stellen Musikwahrnehmung und virtuoses Musizieren an das zentrale Nervensystem des Menschen? Was passiert im Gehirn eines Konzertbesuchers und welche Höchstleistungen erbringen Orchestermusiker? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Eckart Altenmüller in einem Vortrag am Freitag, 19. September, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Rostock nach.

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Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
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