Leopoldina Home

Presse

Pressemitteilungen

768 Pressemitteilungen
  • Lizenz-Angebot von Elsevier widerspricht Open Access und fairen Preisen für wissenschaftliches Publizieren

    Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Freitag, 2. Dezember 2016 - Nach mehrmonatigen intensiven Verhandlungen hat der Verlag Elsevier der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ein erstes Angebot für eine bundesweite Lizenz für den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen vorgelegt. Das Angebot entspricht nach Überzeugung der Allianz nicht den Prinzipien von Open Access und einer fairen Preisgestaltung.

  • Leopoldina-Vorlesung: Wie funktionieren Insektenstaaten?

    Freitag, 25. November 2016 - Insektenstaaten sind faszinierend. Wie gelingt es Ameisen, Bienen oder Wespen, sich in anspruchsvollen Staaten mit Kommunikation und Arbeitsteilung zu organisieren? Nach welchen Regeln funktioniert dieses soziale Leben und wie wissen Wespe oder Biene, was zu tun ist? Diesen Fragen widmet sich der Präsident der Indischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Raghavendra Gadakar, in einer Vorlesung an der Leopoldina am Montag, 5. Dezember in Halle (Saale).

  • Sensibilität für sicherheitsrelevante Forschung in der Wissenschaft steigt – Gemeinsamer Ausschuss von DFG und Leopoldina legt ersten Tätigkeitsbericht vor

    Gemeinsame Pressemitteilung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG

    Mittwoch, 16. November 2016 - Universitäten und Forschungsinstitute widmen sich zunehmend dem Thema sicherheitsrelevante Forschung. Das belegt der erste Tätigkeitsbericht des Gemeinsamen Ausschusses zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina Anfang 2015 eingesetzt haben. Der Bericht bildet die Aktivitäten des Ausschusses ebenso ab wie den Stand der Umsetzung der „Empfehlungen zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung“ aus dem Juni 2014. Ein erfreuliches Ergebnis der Bemühungen ist ein wachsendes Netzwerk aus Ansprechpersonen zum Thema. Bis dato haben sich bereits hundert Vertreter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und -gesellschaften in eine öffentliche Liste eingetragen. Der Tätigkeitsbericht gibt außerdem einen Überblick über die aktuellen politischen Entwicklungen und einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit des Gemeinsamen Ausschusses.

  • Verstärkt das mehrgliedrige Schulsystem Bildungsungleichheiten?

    Mannheimer Soziologe Hartmut Esser spricht an der Leopoldina über Leistungsdifferenzierung

    Donnerstag, 10. November 2016 - Die Einteilung von Schülern auf Schultypen am Ende der Grundschule steht in dem Ruf, Ungleichheiten im Bildungserfolg zu verstärken. Es gilt als ausgemacht, dass schwächere Schüler wenige Chancen haben aufzuholen und soziale Benachteiligungen vergrößert werden. Diese Annahmen stellt der Mannheimer Soziologe und Mitglied der Leopoldina, Professor Hartmut Esser in seinem Vortrag „Bildungssysteme und Bildungsarmut: Verstärkt die (strikte) Differenzierung nach Leistung wirklich (nur) die Bildungsungleichheiten?“ in Frage. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 16. November an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) statt.

  • Nationalakademie Leopoldina ernennt neue Mitglieder

    Donnerstag, 10. November 2016 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina begrüßt am Donnerstag, 17. November, neue Akademiemitglieder. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören der Klasse IV – Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an. Der Präsident der Leopoldina, Professor Jörg Hacker, wird sie im Rahmen des jährlichen Symposiums der Klasse IV willkommen heißen.

  • Für die nachhaltige Ausgestaltung des „Nachwuchspaktes"

    Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Mittwoch, 9. November 2016 - Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt, dass Bund und Länder mit dem Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (sog. „Nachwuchspakt“) die Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland verbessern und damit das deutsche Wissenschaftssystem im internationalen Wettbewerb stärken möchten. Bei der Ausgestaltung des Nachwuchspaktes kommt es jetzt darauf an, die langfristige Wirksamkeit des Programms und seine bestmögliche Passung zu bestehenden erfolgreichen Fördermaßnahmen durch ein wissenschaftsgeleitetes Monitoring sicherzustellen, um die Tenure-Track-Professur in Deutschland als attraktiven Karriereweg mit realistischer Langzeitperspektive für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zu etablieren und die Zukunftsfähigkeit der Universitäten zu erhöhen. Für dieses Monitoring sollten rechtzeitig ein Auftrag erteilt und die erforderlichen Ressourcen eingeplant werden.

  • Nationalakademie Leopoldina und Stifterverband ehren die Psychologen Maggie Schauer und Thomas Elbert mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2016

    Dienstag, 8. November 2016 - Der Stifterverband und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnen die beiden Konstanzer Klinischen Psychologen und Neuropsychologen Dr. Maggie Schauer und Prof. Dr. Thomas Elbert mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis aus. Die Wissenschaftler werden für ihre Untersuchungen von Menschen gewürdigt, die durch Gewalt, Krieg und Folter, im Zusammenhang mit Flucht oder im häuslichen Umfeld, traumatisiert sind. Aus den Erkenntnissen über die Folgen von extremem Stress heraus gelang ihnen die Entwicklung wirksamer Interventionen, welche Überlebende von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zurück ins Leben führen können und zu einer friedlichen Gesellschaft beitragen. Der mit 50.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis des Stifterverbandes wird für Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Herausforderungen verliehen. Er ist damit die deutsche Auszeichnung für Wissenschaftler auf dem Gebiet der wissenschaftsbasierten Politikberatung.

  • Schließen gute medizinische Versorgung und Wirtschaftlichkeit einander aus? Leopoldina-Diskussionspapier empfiehlt bessere Verteilung von Ressourcen und weniger Klinikstandorte

    Montag, 24. Oktober 2016 - Seit mehreren Jahren wird eine „Ökonomisierung“ im Gesundheitswesen diskutiert und in Zusammenhang mit möglichen Fehlentwicklungen gebracht, so zum Beispiel mit Fallzahlsteigerungen aufgrund von ärztlichen Diagnosen, die von außermedizinischen Erwägungen beeinflusst wurden. Die Wissenschaftlichen Kommissionen „Gesundheit“ und „Wissenschaftsethik“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben diese Debatte zum Anlass genommen, in einem Symposium am 21. Januar 2016 in Berlin das grundsätzliche Verhältnis zwischen Medizin und Ökonomie in den Blick zu nehmen. Im Nachgang zu der Veranstaltung haben sechs Wissenschaftler das Diskussionspapier „Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen Gesundheitssystem“ verfasst. Hierin formuliert die unabhängige Autorengruppe acht Thesen zum Thema.

  • Zur Open Access-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

    Gemeinsame Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

    Donnerstag, 13. Oktober 2016 - Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt das Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Open Access als Standard des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland zu etablieren. Open Access wird von weiten Teilen der Wissenschaft praktiziert und von den Einrichtungen in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen als Instrument zur besseren Verbreitung, Sichtbarkeit und Verwertung von Forschungsergebnissen umgesetzt. Die Open Access-Strategie des BMBF flankiert und ergänzt insofern zahlreiche laufende Initiativen im deutschen Wissenschaftssystem und wird dabei helfen, die Ziele, auf die sich die Minister des EU-Wettbewerbsrats im Mai 2016 verständigt haben, zu erreichen.

  • Nachhaltige Zeitenwende? Leopoldina-Symposium zu den Herausforderungen der UN-Agenda 2030

    Donnerstag, 6. Oktober 2016 - Vor einem Jahr verabschiedeten die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“. Sie soll die globale Entwicklung sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig gestalten und auf diese Weise auch kommenden Generationen die Chance auf ein erfülltes Leben sichern. Welche Rolle nimmt die Wissenschaft bei der Umsetzung der Agenda 2030 ein? Dieser Frage widmet sich das Leopoldina-Symposium „Nachhaltige Zeitenwende? Die Agenda 2030 als Herausforderung für Wissenschaft und Politik“ in Berlin.

ANSPRECHPARTNER

Leopoldina

Caroline Wichmann

Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0345 - 472 39 - 800
Fax 0345 - 472 39 - 809
E-Mail caroline.wichmann @leopoldina.org

RSS-Feed

Der RSS-Feed informiert Sie automatisch über aktuelle Pressemitteilungen:

RSS-Feed der Pressemitteilungen

Grundsätze für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Grundsätze für Pressemitteilungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR (pdf)

VERANSTALTUNGEN