Prof. Dr. Anne Spang
- Section Genetics/Molecular Biology and Cell Biology
- Location Basel, Switzerland
- Election year 2021
Research
Forschungsschwerpunkte: Intrazellulärer Transport, Signaltransduktion, Alterung, Proteostase, zelluläre Kompartimentierung, zellulärer Stress
Anne Spang forscht auf dem Gebiet der Biochemie und Zellbiologie. Der Fokus ihrer Forschung liegt auf zellulären Vorgängen wie dem molekularen Transport und der Verteilung von Proteinen und mRNA sowie deren Stabilität. Ihre Entdeckung über den Reifungsprozess von Endosomen als verwertende Organellen hat sie international bekannt gemacht. Auch Reaktionen auf Stress, denen Zellen ausgesetzt sind, geht ihr Labor nach. Die Forschungsarbeiten von Anne Spang geben Aufschluss über die Entstehung von Krankheiten wie Krebs und Alzheimer und liefern wichtige Informationen für die Entwicklungs- und Stammzellbiologie.
Anne Spang geht den Mechanismen auf den Grund, die eine korrekte Verteilung der Proteine und mRNA in der Zelle gewährleisten. Erst so können spezialisierte Zellen und damit auch Organe entstehen. Fehler können zum Verlust der Zellpolarität und im weiteren Verlauf zu Krebs führen. Ziel ihrer Arbeit ist die Analyse des intrazellulären Transports zwischen Organellen wie dem Golgi-Apparat und der Plasmamembran. Weltweite Anerkennung fand Anne Spang durch ihre Entdeckung des Reifungsprozesses von Endosomen. Sie konnte aufklären, wie frühe Endosomen zelluläres Material aufnehmen und reifere Endosomen wertvolle Zellbestandteile energiesparend in den zellulären Kreislauf rückführen, während späte Endosomen den nicht verwertbaren Rest entsorgen. Störungen dieser Mechanismen können zu einer Vielzahl von Krankheiten führen, etwa Krebs, Stoffwechsel- und neurodegenerative Erkrankungen.
Ein weiterer Aspekt liegt auf der Erforschung von Grundlagen, Dynamik und Regulation der Kompartmentalisierung in membranumhüllten und membranlosen Organellen wie RNA-Moleküle. Die Forschung im Team von Anne Spang liefert ein grundlegendes Verständnis darüber, wie Zellen sich unter Stress und Krankheiten verändern, und trägt somit zur möglichen Therapieentwicklung bei.
Anne Spang forscht auf dem Gebiet der Biochemie und Zellbiologie. Der Fokus ihrer Forschung liegt auf zellulären Vorgängen wie dem molekularen Transport und der Verteilung von Proteinen und mRNA sowie deren Stabilität. Ihre Entdeckung über den Reifungsprozess von Endosomen als verwertende Organellen hat sie international bekannt gemacht. Auch Reaktionen auf Stress, denen Zellen ausgesetzt sind, geht ihr Labor nach. Die Forschungsarbeiten von Anne Spang geben Aufschluss über die Entstehung von Krankheiten wie Krebs und Alzheimer und liefern wichtige Informationen für die Entwicklungs- und Stammzellbiologie.
Anne Spang geht den Mechanismen auf den Grund, die eine korrekte Verteilung der Proteine und mRNA in der Zelle gewährleisten. Erst so können spezialisierte Zellen und damit auch Organe entstehen. Fehler können zum Verlust der Zellpolarität und im weiteren Verlauf zu Krebs führen. Ziel ihrer Arbeit ist die Analyse des intrazellulären Transports zwischen Organellen wie dem Golgi-Apparat und der Plasmamembran. Weltweite Anerkennung fand Anne Spang durch ihre Entdeckung des Reifungsprozesses von Endosomen. Sie konnte aufklären, wie frühe Endosomen zelluläres Material aufnehmen und reifere Endosomen wertvolle Zellbestandteile energiesparend in den zellulären Kreislauf rückführen, während späte Endosomen den nicht verwertbaren Rest entsorgen. Störungen dieser Mechanismen können zu einer Vielzahl von Krankheiten führen, etwa Krebs, Stoffwechsel- und neurodegenerative Erkrankungen.
Ein weiterer Aspekt liegt auf der Erforschung von Grundlagen, Dynamik und Regulation der Kompartmentalisierung in membranumhüllten und membranlosen Organellen wie RNA-Moleküle. Die Forschung im Team von Anne Spang liefert ein grundlegendes Verständnis darüber, wie Zellen sich unter Stress und Krankheiten verändern, und trägt somit zur möglichen Therapieentwicklung bei.
Career
- seit 2005 Professorin für Biochemie, Biozentrum der Universität Basel, Schweiz
- 1999-2006 Gruppenleiterin, Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft, Tübingen
- 1996-1999 Postdoc, University of California, Berkeley, USA und Howard Hughes Medical Institute (HHMI), Chevy Chase, USA
- 1992-1996 Doktorandin, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried
- 1990-1991 Studium der Biochemie, Université Pierre et Marie Curie, Paris, Frankreich
- 1986-1990 Studium der Chemische Technologie, Hochschule Darmstadt
Functions
- seit 2021 Mitglied, Council of Scientists, Human Frontiers Science Foundation, Straßburg, Frankreich
- seit 2021 Associate Editor, Traffic – The moving front of cell biology
- seit 2019 Mitglied, Academic Advisory Committee, Academia Sinica Institute of Biological Chemistry, Taiwan
- seit 2018 Mitglied, International Advisory Board, International Institute of Molecular and Cell Biology, Warschau, Polen
- seit 2018 Vorsitz, PRIMA Evaluationsgremium, Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Bern
- seit 2016 Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat, Institute of Biotechnology, University of Helsinki, Finnland
- seit 2015 Mitglied, Jury, Lelio Orci Award, Zürich, Schweiz
- seit 2011 Mitglied, Scientific Advisory Board, Heidelberg Biosciences International Graduate School (HBIGS), Universität Heidelberg
- seit 2010 Mitglied, Editorial Board, Molecular Biology of the Cell
- seit 2009 Mitglied, European Molecular Biology Organization (EMBO), Heidelberg
- seit 1996 Mitglied, American Society for Cell Biology (ASCB), Rockville, USA
- seit 1994 Mitglied, Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ)
Projects
- seit 2021 Associate Member, NCCR RNA & Disease, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2020-2024 Regulation of endosomal transport and maturation, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2019-2023 Elucidation of mechanisms of Arf1-dependent cellular processes, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2015-2019 Bonus of Excellence – Regulation of the small GTPase Arf1 and Arf1-dependent processes, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2015-2016 H2020-MSCA-ITN-2015 „PolarNet“
- 2012-2016 Leitung, Sinergia-Projekt „Regulation of early to late endosomal traffic“, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2012-2015 Regulation of the small GTPase Arf1 and Arf1-dependent processes, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2009-2013 In search of conserved mRNA localization and anchoring mechanisms, Human Frontiers Science Program, Human Frontiers Science Foundation, Straßburg, Frankreich
- 2009-2012 Bonus of Excellence – Regulation of traffic along the secretory pathway, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2006-2009 Regulation of traffic along the secretory pathway, Schweizerischer Nationalfonds, Bern, Schweiz
- 2000-2005 Projekt „v-SNARE und Cargo Rekrutierung in Transportvesikel“, Sonderforschungsbereich SFB 446, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Honours and Memberships
- 2021 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2020 Fellow, American Society for Cell Biology (ASCB), USA
- 2010 Binder Innovationspreis, DGZ, Heidelberg
- 2009 Mitglied, EMBO, Heidelberg
- 2005 Walther-Flemming-Medaille, DGZ, Heidelberg
- 2002 Young Investigator Award, EMBO, Heidelberg
- 1996 Long-term Fellowship, EMBO, Heidelberg